BMC Mainview lagert Workloads auf IBM-Spezialprozessor aus Verbesserte Mainframe-Performance dank Auslagerung von DB2-Arbeiten auf IBM zIIPs

Redakteur: Florian Karlstetter

Mit der BMC-Lösung Mainview lässt sich die Prozessorkapazität und -Performance von IBM-Mainframes für DB2 for z/OS steigern. Möglich macht dies die Auslagerung von Mainview Workloads auf den IBM Spezialprozessor System z Integrated Information Processor, kurz zIIP. Die dadurch erzielte Entlastung der General-CPU führt zu höherer Performance bei gleichzeitig reduzierten Kosten.

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Der zIIP ist ein Spezialprozessor von IBM, der bestimmte Arbeiten von den regulären Mainframe-CPUs übernimmt und diese somit entlastet. Der Anteil der auszulagernden Arbeit hängt dabei von z/OS-System-Komponenten ab, die die Workload über das gesamte System verteilen. Der zIIP ist nicht speziell optimiert oder schneller. Vielmehr handelt es sich um eine normale z/Series-CPU, die durch Microcode-Änderungen nur dafür vorgesehene Arbeiten ausführen kann. ZIIPs werden bei der Berechnung der Maschinenleistung oder MSU-Rate nicht mitgerechnet, wodurch sich die Softwarekosten bei der Anschaffung eines zIIPs nicht erhöhen. Darüber hinaus laufen zIIPs immer mit maximaler Geschwindigkeit, während die übrigen CPUs unter Umständen je nach Rechnerleistung gedrosselt werden.

Diesen Vorteil hat sich BMC Software nun zunutze gemacht, indem die Monitoring-Lösung Mainview einen Teil der Prozessorlast auf zIIPs auslagert. Als Beispiel nennt BMC den Finanzdienstleister Fiducia, der mit Hilfe der BMC Mainview-Lösungen BMC CMF Monitor und BMC Mainview for z/OS rund 30 Prozent der Mainview-Arbeiten auf IBM System z Integration Information Prozessoren auslagert.

Als Vorteile dieser Auslagerungstechnik nennt BMC folgendes:

  • Kostenersparungen durch weniger Ausgaben für zusätzliche Hard- und Software und gleichzeitige Steigerung der Prozessorenkapazität,
  • Eliminieren der redundanten z/OS- und BMC-CMF- Monitor-Datensammlung, was den dafür benötigten Zentralprozessorverbrauch um bis zu 80 Prozent reduziert,
  • Verbessertes Aufspüren und Lösen von Problemen in Verbindung mit Verfügbarkeit, Transkationen und Applikation Service Levels von einem einzigen Point of Control,
  • Reduzierte Risiken durch das Beseitigen falscher Fehlercodes und manueller Fehler
  • Verbesserte Mitarbeiterproduktivität und Performance durch kombiniertes Monitoring, Automation und gesammeltes Wissen im smart Web Interface von BMC

„Mit dem BMC-Monitoring-Tool haben wir einen ganzheitlichen Überblick über unsere Betriebssysteme und Subsysteme gewonnen und können die Komplexität viel besser managen. So erkennen wir Performanceprobleme, bevor sie das Tagesgeschäft beinträchtigen“, erklärt Thomas Heitlinger, System z Product Manager bei Fiducia und ergänzt: „Mit dem auf den zIIP zugeschnittenen z/OS-Monitoring-Tools haben wir 30 Prozent der MainView-Workload in die Spezialprozessoren ausgelagert. Dadurch konnten wir die Kapazitäten des Generalprozessors reduzieren und konkret Kosten sparen. Die TCO verringert sich ganz einfach.“

BMC Software wird eigenen Angaben zufolge ihren integrierten Business Service-Management-Ansatz zur Optimierung von Mainframeumgebungen weiter vorantreiben um so die Betriebskosten am Mainframe weiter zu senken und gleichzeitig die Effizienz zu erhöhen.

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