Schutzwall für Daten und Programme Thin Clients aus dem Blickwinkel der Sicherheit

Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Florian Karlstetter

Die Sicherheit der IT und deren Daten spielt eine zentrale Rolle bei jeglicher IT-Nutzung. Diesbezüglich sind Thin Clients gegenüber den Desktop-PCs eindeutig im Vorteil.

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Der Aspekt der Sicherheit ist der Schlüssel bei jeglicher IT-Nutzung. Im Kern geht es dabei immer um zwei zentrale Aspekte: Der Aufrechterhaltung des geregelten IT-Betriebs und der Vermeidung von Datenverlust oder Diebstahl.

Thin Clients bieten gegenüber PCs eine Reihe an Vorteilen: sie sind weniger komplex in ihrer Hard- und Softwareausstattung. Da der Schwerpunkt der Applikationsbearbeitung überwiegend auf der Serverseite passiert, sind Thin Clients auch per Design und Funktionalität klarer und einfacher. Dies macht sie auch weniger anfällig gegen jegliche Art von Fehler, Ausfällen oder Angriffen. Diese Bedrohungen treten in vier Ausprägungen auf.

Die Sicherheit der Applikationen

Um den IT-Betrieb zu gewährleisten müssen die Rechner und ihre Programme immer funktionsfähig sein. Angriffe von aussen, Benutzereingriffe oder Hardwareausfälle führen oftmals zu Unterbrechungen. Doch Störungen in der Funktionsfähigkeit sind beim Einsatz von PCs nur schwer zu verhindern.

PCs weisen meist ein lokales Betriebssystem und lokal installierte Applikationen auf. Damit wird aber auch die Stabilität des Rechners und seine Funktionsfähigkeit durch mögliche Eingriffe gefährdet. Thin Clients hingegen beziehen nahezu alle Software von einem oder mehreren zentralen Servern. Auch haben die Benutzer nur sehr eingeschränkte oder keine Rechte und Möglichkeiten, Änderungen an den Geräten oder in der Konfiguration vorzunehmen. Gleiches gilt für jegliche Form von Angreifern, wie Viren oder sonstiger Malware, auch sie können bei Thin Clients nur wenig bewirken.

Die Sicherung der Daten gegen Verlust oder versehentliches Löschen

Benutzer speichern häufig Daten auf den lokalen Festplatten der PCs. Diese Daten sind aber nur unzureichend gegen Diebstahl oder versehentliches Löschen gesichert. Häufig müssen sich die Benutzer selbständig um die Sicherung ihrer lokalen Daten auf den PCs kümmern. Das führt nicht selten zu Datenverlusten. Dessen Folge ist doppelte Arbeit oder eine Unterbrechung des Arbeitsflusses. Aber auch Umsatzausfälle und Schadensersatzforderungen können drohen.

Thin Clients haben keine lokalen Daten. Alle Daten werden ausschließlich auf zentral verwalteten Servern abgelegt. Die Server aber sind ohnehin den zentral administrierten Datensicherungskonzepten unterworfen. Durch sie erfolgt dann, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand für die Benutzer, auch die Sicherung der Benutzerdaten. Damit sind Datenverluste per se auf ein bedeutend geringeres Risiko begrenzt. Die Zentralisierung der Daten auf dem Server hat aber noch einen weiteren Vorteil. Die Daten müssen nur ein einziges bereitgehalten und gesichert werden. Die Installation von Daten auf verteilten PCs hingegen ist mit erheblich höherem Aufwand verbunden.

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