Cybercool CMU für Liquid Cooling in Rechenzentren Stulz sorgt in heißen HPC-Umgebungen für kühle Systeme

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Mit „CyberCool CMU“ hat Kühltechnikspezialist Stulz eine neue Coolant Distribution Unit (CDU) für den Einsatz von Liquid Cooling in Rechenzentren vorgestellt. Sie verteilt die Kälte aus dem Gebäudewasser auf mehrere unabhängige Kühlkreisläufe und eignet sich für Direct-to-Chip und Immersion Cooling.

Die CyberCool CMU von STULZ steht in verschiedenen Baugrößen und Leistungsstufen zur Verfügung.(Bild:  STULZ)
Die CyberCool CMU von STULZ steht in verschiedenen Baugrößen und Leistungsstufen zur Verfügung.
(Bild: STULZ)

Im Rahmen der Data Centre World 2024 hat Stulz seine erste CDU für Rechenzentren vorgestellt. Mit der Entwicklung reagiert der Anbieter für Temperatur- und Feuchte-Management-Technik auf die zunehmende Nachfrage nach Hochleistungs-Flüssigkeitskühllösungen für High-Performance-Computing-Umgebungen. Dazu zählen etwa KI-Cluster, autonomes Fahren oder Anwendungen in Wissenschaft und Medizin.

STULZ hat die CyberCool CMU wartungsfreundlich gestaltet.(Bild:  STULZ)
STULZ hat die CyberCool CMU wartungsfreundlich gestaltet.
(Bild: STULZ)

Passgenau dimensioniert und ganzjährig nutzbar

Stulz bietet die CyberCool CMU in zwei verschiedenen Baugrößen und fünf Leistungsstufen von 345 bis 1.380 Kilowatt (kW) an. Alle Varianten sorgen für die zuverlässige Trennung des Gebäudewasserkreislaufs („Facility Water System“, FWS) und der einzelnen Kühlkreisläufe für Server oder GPUs („Technology Cooling System“, TCS) mittels besonders großflächiger und damit verlustarmer Wärme-Überträger.

Dieses Verfahren erlaubt, so der Hersteller, eine exakte Steuerung der Durchflussmengen und der einzelnen Kreislauftemperaturen. Zudem lassen sich hybride Lösungen mit Luft- und Flüssigkeitskühlung über einen einzigen Gebäudewasserkreislauf realisieren.

Um eine hohe Reinheit des eingesetzten Wassers oder der dielektrischen Flüssigkeiten zu gewährleisten, sind alle flüssigkeitsführenden Teile aus Edelstahl in Sanitärqualität gefertigt. Zusätzlich entfernt ein Filter im Gebäudewasserkreislauf alle Partikel, die größer 50 Mikrometer sind.

Arbeiten in empfohlenen Temperaturbereichen

Das System unterstützt die Ashrae-Temperaturbereiche („American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers“) für Warmwasserkühlung von W32 (32 Grad Celsius) bis W+ (mehr als 45 Grad Celsius). Damit ist die ganzjährige Nutzung von freier Kühlung in gemäßigten Wärmezonen möglich.

Über eine Steuereinheit mit Touchscreen lassen sich zahlreiche Parameter direkt am Gerät einstellen. RS485- und RJ45-Schnittstellen sowie die Unterstützung gängiger Protokolle wie Modbus RTU, Modbus-TCP/IP, BACnet, SNMP und HTTP sind ebenfalls an Bord. Das Gehäuse ist so aufgebaut, dass eine Wartung wichtiger Komponenten problemlos möglich ist. Absperrventile erleichtern zudem den Tausch von Pumpen und anderen flüssigkeitsführenden Bauteilen.

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