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Grundlagen Storage-Management

Storage-Management: Daten sind business-kritisch

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Firma zum Thema

Information Lifecycle Management und Archivierung

Die gestiegenen Compliance-Anforderungen zwingen Unternehmen zunehmend, kurzfristig die richtigen Weichen zu stellen und neue Lösungen für die Sicherung und Archivierung ihrer Daten zu installieren. Dabei stellen sich die Anforderungen weniger im Bereich der klassischen Datenhaltung wie bei Datenbanken, sondern vermehrt bei den immer größer werdenden Datenmengen im Bereich der unstrukturierten Daten wie E-Mails und verteilten Dateien. Diese erfordern immer mehr Aufmerksamkeit und neue Ansätze.

Hier greift das Thema Information Lifecycle Management (ILM) ein, das eine Speicherstrategie beschreibt, die den gesamten Lebenszyklus von Daten verwaltet.

Ziel dieser Strategie ist die Speicherung von Informationen entsprechend ihrem Wert auf dem jeweils günstigsten Speichermedium einschließlich der Regeln und Prozesse, wie Informationen auf die geeigneten Speichermedien verschoben werden. Die Steuerungsmechanismen der Verwaltung und der Speicherung orientieren sich an Wichtigkeit, Wertigkeit und Kosten der elektronischen Information. Hierfür wird eine Klassifizierung der Daten, Quellen und Speichersysteme vorgenommen, die innerhalb einer Speicherhierarchie die automatisierte Bereitstellung erlauben.

Lösungen aus einer Hand

Mit den neuen Anforderungen durch die Virtualisierung und die Compliance-Reglementierungen müssen die Unternehmen ihre Speicherstrategien anpassen und neue Lösungen einführen. Dabei muss der Fokus auf hochgradig vereinheitlichte, skalierbare Speicherarchitekturen liegen. Das ist auch die Chance für Newcomer, im Markt Fuß zu fassen und neue Technologien und Lösungen einzuführen. Dazu zählen Firmen wie EqualLogic (von Dell gekauft), Pillar, Isilon oder 3Par.

SNIA – Versuch der Standardisierung

Storage-Management ist eine der wichtigsten Aufgaben im Speicherbereich. So wichtig, dass die SNIA, die Storage Networking Industry Association, im Jahr 2000 eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel betraut hat, einen herstellerübergreifenden Standard für das Speichermanagement zu schaffen. Von einer zentralen Konsole aus sollen alle Speichersysteme administrierbar sein, statt jedes mit einer eigenen Software und individuellen Schnittstellen konfigurieren und steuern zu müssen.

Die zurzeit in Version 1.1 vorliegende SMI-S soll diese Probleme beseitigen und insbesondere die gemeinsame Nutzung von Speicherressourcen, LAN-freie Backups, Remote Mirroring und den Aufbau fehlertoleranter Anwendungen ermöglichen, die nur noch auf eine einzige Kopie der benötigten Dateien zugreifen müssen.

Hardware Devices: SMI-S Providers

Hardware Devices: SMI-S Providers

  • Switches
  • Arrays (FC und iSCSI)
  • Server
  • NAS-Geräte
  • Tape Libraries
  • Host-Profile
  • HBAs

SMI-S Clients (Software)

SMI-S Clients (Software)

  • Configuration Discovery
  • Provisioning und Trending
  • Security
  • Asset Management
  • Compliance und Kostenmanagement
  • Event-Management
  • Data Protection

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