All-Flash Performance kostet nur halb so viel wie ein SAN

Storage ist Software - von Atlantis Computing

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Das erste All-Flash hyper-converged Storage System

Dennoch baut Atlantis zusammen mit seinen Hardware-Partnern, etwa Netapp und IBM das erste All-Flash hyperkonvergente Storage-System. Es soll Flash DIMM Memory-Channel Storage beinhalten, PCIe Flash, DRAM sowie optional SAS Storagez um Erweitern der Kapazität. Nach Angaben des Herstellers erlaubt der Pool aus lokalem Server-Flash, auf dem unter anderem der Depuplizierungs- und Inhalts-sensitive Kompressionsservice „HyperDup” in Echtzeit ausgeführt wird, die effektive Storage-Kapazität und bis zum 10-fachen zu erhöhen.

Abbildung 1: IBM und Atlantis Comuting bringen USX auf System X.
Abbildung 1: IBM und Atlantis Comuting bringen USX auf System X.
(Bild: Atlantis Computing)

Atlantis Computing berechnet, dass Unternehmen auf einem Einstiegs-Level mit drei Servern mehr als 2 Millionen OLTP-Transaktionen pro Minute ausführen können oder eine Million echte IOPS, bei einer Aufteilung von 80 Prozent schreibender Zugriffe und 80 Prozent Random 4KB-Blöcke. Anders ausgedrückt kann ein derart konfiguriertes System für 400 persistente Power-User, die auf virtuellen Desktops arbeiten, unterstützen.

Atlantis Teleport

Mit Storage vMotion”, einem Bestandteil von “VMware vSphere“ dauere das Verlagern von virtuellen Maschinen Stunden, führt Gregg Holzrichter, VP Marketing Atlantis Computing, aus. Mit Hilfe der Funktion Teleport soll die Migration von VMs zwischen Storage-Systemen, Rechenzentren und Clouds innerhalb von Sekunden vonstatten gehen können.

Der Vorteil: Die Mobilität von VMs erlaubt eine Dynamic, die es unterstützt, bei Bedarf Rechenzentrumskapazitäten zusammen zu ziehen, um mehr Last zu bewältigen, oder auseinander zu dividieren, um beispielsweise Strom zu sparen. Insbesondere Tests und Entwicklungsumgebungen lassen sich auf diese Weise einfach und schnell über die verfügbaren Kontingente verteilen.

VMware VVOL Support for Any Storage

VMware VVOL sind virtuelle Storage-Systeme. USX stellt quasi eine Abstraktionsschicht für VMware-Umgebungen bereit, die es erlaubt, vorhandene SAN/NAS-Infrastrukturen zu nutzen, zu virtualisieren, aber auch künftige. So kann jegliche Speicherkapazität VM-zentriert betrachtet werden; das heißt: verwaltet über „VMware Operations“, inklusive Snapshots und Replikation beispielsweise.

Abbildung 2: USX nutzt ab Version 2.0 alle verfügbaren Storage-Ressourcen und bildet Pools; Aufgaben wie Depuplication und Aggregation wrden in einem Pool aus freier Hauptspeicherkapazität abgehandelt.
Abbildung 2: USX nutzt ab Version 2.0 alle verfügbaren Storage-Ressourcen und bildet Pools; Aufgaben wie Depuplication und Aggregation wrden in einem Pool aus freier Hauptspeicherkapazität abgehandelt.
(Bild: Atlantis Computing)

Holzrichter rechnet vor, dass die die Integration in „VMware Virtual SAN“ und „Horizon“ deutlich weniger Storage-Kapazität bedeute. Seinen Ausführungen zufolge benötigen die virtualisierten Workloads bis zu 90 Prozent weniger Storage bei einer steigenden Performance und bis zum 10-fachen.

Einen Schub verspricht sich Atlantis Computing auch von der Nutzbarmachung der DAS-Systeme. „Diese sind zumeist nur unzureichend ausgelastet“, führt Holzrichter aus. Anstelle die Kapazität alle zwei Jahre zu verdoppeln, ließen sie sich nun in den Storage-Pool eingliedern und lieferten damit zugleich AllFlash-Array-Performance.

Der VP rechnet damit, dass sich damit die Zeitspanne, in der die gekaufte Kapazität genügt bis neue Hardware angeschafft werden muss, auf jeweils fünf Jahre verlängert. Das bedeutet, dass sich die Storage-Kosten um bis zu 75 Prozent reduzieren ließen, obwohl effektiv bis zu zehnmal mehr Kapazität zur Verfügung stünde.

Preise und Verfügbarkeit

Atlantis Computing wird USX 2.0 erstmals auf der kommenden VMworld zeigen. Ab September ist es über die zertifizierten Solution-Partner von Atlantis Computing beziehbar. Hierzlande gehört etwa ADN Distribution, Bechtle und Makrofactory dazu.

Die durchschnittlichen, effektiven Kosten liegen bei 2 Dollar pro Gigabyte, wirbt VP Holzrichter, beziehungsweise zwischen 1.000 und 2.000 Dollar pro effektivem Terabyte. Reine Storage-Kapazität kostet laut Preisliste für USX in SANs rund 10.000 Dollar pro Terabyte, bei DAS rund 5.000 Dollar.

Über die Preise für die Integration von Cloud-Storage habe man noch keine Vorstellung, so Holzrichter. Darüber denke man nach, wenn weitere Cloud-Angebote unterstützt werden könnten.

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:42906955)