Trends 2023 Rund um die IT-Infrastruktur - Voraussagen von Hashicorp

Quelle: Pressemitteilung Hashicorp 2 min Lesedauer

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Der Fokus liegt auf digitalen Geschäftsmodellen, die sich über unterschiedliche Infrastrukturen erstrecken und die IT-Abteilung eines Unternehmens vor stetig neue Herausforderungen stellen. Welche Trends und Entwicklungen diesbezüglich 2023 zu erwarten sind, hat Sebastian Weiss, Regional Vice President DACH bei Hashicorp skizziert:

Glaskugeln benötigt Sebastian Weiss, Regional Vice President DACH bei Hashicorp, nicht, um Vorhersagen für das laufende Jahr zu treffen. (Bild:  frei lizenziert:  kalhh /  Pixabay)
Glaskugeln benötigt Sebastian Weiss, Regional Vice President DACH bei Hashicorp, nicht, um Vorhersagen für das laufende Jahr zu treffen.
(Bild: frei lizenziert: kalhh / Pixabay)

Cloud-Infrastrukturen und SaaS-Lösungen sind heutzutage in Unternehmen nicht mehr wegzudenken und werden zunehmend bedeutsamer. Das Entwickeln moderner Applikationen, der Umzug in die Public Cloud und die Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice erforderte in den letzten Jahren die Auslagerung von wichtigen Daten und Applikationen in die Cloud. Bleibt das so?

Zero Trust („Vertraue niemandem, verifiziere jeden“) bleibt nach wie vor der wichtigste Bereich, in den Unternehmen investieren werden. Unternehmen und Regionen befinden sich dabei in unterschiedlichen Phasen der Umsetzung. Der Schwerpunkt der Sicherheitsbedürfnisse verlagert sich aktuell von den Anforderungen der Umstellung auf Remote Work (Fernarbeit) hin zur Sicherheit als Schutz vor exponentiell zunehmenden Hackerangriffen.

Unternehmen werden weiterhin in das Secret Management als wichtigen Baustein ihrer Security Strategie investieren, um eine einheitliche Lösung für alle ihre Infrastruktur-Plattformen zu schaffen. Das betrifft einmal den 'Core' wie eigene Rechenzentren und öffentliche Clouds, aber auch immer mehr das daran angebundene Edge-Computing.

Vor allem deutsche und europäische Unternehmen werden vermehrt auch die Sicherheit der Software-Lieferkette (siehe: Ein Code-Verzeichnis von Abhängigkeiten; Was ist SBOM - Software Bill of Materials? und den anhaltenden Vorstoß in Richtung EU-Datenhoheit analysieren.

Es wird erwartet, dass jedes Unternehmen die Möglichkeit der Auditierbarkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Software-Entwicklung sicherstellt. Die Notwendigkeit dieser Zero-Trust-Sicherheitsinitiativen und das ungebremste Wachstum von Micro-Services werden zudem die Einführung von Service Mesh weiter vorantreiben.

Der Aufstieg der Multicloud setzt sich fort: Einerseits gewinnen Entwicklerteams in Unternehmen weiter an Bedeutung. Andererseits sind Unternehmen wie Microsoft, Amazon und Alphabet stark vom Siegeszug ihres Public Cloud-Geschäfts abhängig und müssen dazu immer mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Unternehmen eingehen (Lokalisierung der Rechenzentren und industrie-relevante Anforderungen). Dies führt dazu, dass die Anforderungen für die Public Cloud wachsen, was wiederum deren Skaleneffekte herausfordert und zusätzliche Investitionen benötigt.

Je nach Industrie gibt es bereits einen klaren Trend zu einer "Paarung": Beim ‘Cloud coupling’ werden verschiedene Cloud-Computing-Hersteller paarweise gekoppelt, um Ressourcen und Daten effizient auszutauschen. Dies treibt zum einen organisatorische Veränderungen durch den Einzug so genannter Plattform Teams voran, zum anderen rückt dadurch die skalierbare und sichere Kommunikation zwischen den Plattformen sehr rasant in den Vordergrund.

Reaktion auf Makrotrends

Aufgrund der makro-ökonomischen Situation ist deutlich erkennbar, dass bei neuen Technologieinvestitionen die Kostenfrage in Verbindung mit einer Konsolidierung von Anbietern und langwierigen Entscheidungsprozessen an Bedeutung gewinnt. Auch deshalb werden private Rechenzentren ihren wichtigen Beitrag hinsichtlich des Betriebs von Infrastrukturen leisten müssen, da Unternehmen immer noch mit Cloud-Kosten und Fragen der Datenhoheit zu kämpfen haben und daher auf Hybrid-Cloud-Lösungen setzen (siehe auch. Deutschsprachige IDC Studie zum Thema Hybrid Cloud; Kehrtwende in der Privatisierung der Cloud.

Aufgrund der oben genannten Entwicklungen rückt die Standardisierung immer mehr in den Vordergrund. Unternehmen bauen ihre Plattform-Teams und Landing Zones aus und nutzen die Automatisierung, um den Sicherheitsaspekt weiter zu forcieren. Die Einführung standardisierter Regeln, Richtlinien und Automatismen sind unabdingbar, um die Komplexität in den Griff zu bekommen und gleichzeitig den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Unternehmen forcieren es immer mehr, Cloud-Budgets unter Kontrolle zu bringen, wobei der große Bereich der Cloud-Verschwendung in Zukunft noch stärker in den Fokus rückt und entsprechend untersucht wird.

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