Bis zu 16 „H200“-GPUs im Parallelbetrieb OSS stellt PCIe-Erweiterung für 16 Dual-Slot-Karten vor

Quelle: Pressemitteilung One Stop Systems 1 min Lesedauer

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Das PCIe-Gen5-Erweiterungssystem „Ponto“ bietet 16 Hochleistungs-GPUs und anderen Beschleunigerkarten mit je bis zu 675 Watt auf sechs Rack-Höheneinheiten Platz. Mit 11 Kilowatt Gesamtleistung, optimierter Luftkühlung und einem gebündelten Steuerungssystem ist „Ponto“ insbesondere auf platzbewusste HPC- und KI-Datacenter ausgelegt.

Das PCIe-Gen5-Erweiterungssystem „Ponto“  stellt 11 kW Leistung für bis zu 16 Dual-Slot-Karten bereit. (Bild:  One Stop Systems)
Das PCIe-Gen5-Erweiterungssystem „Ponto“ stellt 11 kW Leistung für bis zu 16 Dual-Slot-Karten bereit.
(Bild: One Stop Systems)

Der Computing-Anbieter One Stop Systems (OSS) hat das PCIe-Gen5-Erweiterungssystem „Ponto“ angekündigt, das bis zu 16 großformatige Beschleunigerkarten mit je maximal 675 Watt Leistung auf sechs Höheneinheiten eines Server-Racks (6U) unterbringt. Damit können neben spezialisierten Netzwerk-, KI- und ML-Beschleunigern insbesondere auch 16 leistungshungrige Dual-Slot-GPUs, wie die 600 Watt fordernden „Nvidia H200 NVL“-Modelle, parallel betrieben werden. In einer alternativen Konfiguration kann Ponto auch 32 Single-Slot-Karten Platz bieten.

Fokus: Leistungsdichte

Ponto soll sich insbesondere durch eine Gesamtleistung von 11 kW für die Beschleunigerkarten und eine besonders hohe Leistungsdichte von 1,83 kW pro Rack auszeichnen. Damit sei Ponto laut OSS das momentan „leistungsstärkste Expansionssystem der Branche“. Die Kühlung werde mit dynamisch kontrollierbaren Hochspannungslüftern und einer optimierten Luftführung sichergestellt.

Die Zielgruppe bilden so insbesondere Datacenter mit Bedarf an erhöhter Leistungsdichte und mit Einsatz flexibler und skalierbarer „Composable Infrastructure“-Architekturen.

Monitoring und Steuerung gebündelt

Der integrierte „Unified Baseboard Management Controller“ soll Ponto eine erweiterte Systemüberwachung und -Steuerung ermöglichen und sich nahtlos in das Management-System des Host-Servers integrieren. So könne der „U-BMC“ die Telemetrie-Daten der Steckkarten gebündelt analysieren die GPU- und Lüfterleistung dynamisch regeln.

Noch bis zum 21. März stellt OSS das neue System auf der „Nvidia GTC“ in San Jose vor.

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