Integrationsarbeit Orcharhino 7.4 kommt mit weiteren Clients, erweiterten Content-Filtern und Image Mode Hosts

Quelle: Pressemitteilung Atix AG 2 min Lesedauer

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„Orcharino“ von der Atix AG ist eine Open-Source-Software zur Automatisierung und Verwaltung von IT-Infrastrukturen, insbesondere im Rechenzentrums-Management. Die kürzlich veröffentlichte Version 7.4 der bringt zusätzliche Client-Unterstützung, neue Möglichkeiten zur Integration von Container-Images, erweiterte Content-Management-Funktionen sowie verbesserte Sicherheits- und Automatisierungsoptionen.

„Orcharino“ bietet Verwaltung und Automatisierung von Infrastruktur. Die Atix-Software ist quelloffen und unterstützt alle  gängigen Betriebssysteme, Hypervisoren und Cloud-Umgebungen. (Bild:  Atix)
„Orcharino“ bietet Verwaltung und Automatisierung von Infrastruktur. Die Atix-Software ist quelloffen und unterstützt alle gängigen Betriebssysteme, Hypervisoren und Cloud-Umgebungen.
(Bild: Atix)

Mit Orcharhino 7.4 wird die Liste unterstützter Clients erweitert. Ab sofort können Oracle Linux 10 (x86_64, ARM64), Debian 13 (x86_64) und SLES 15 SP7 (x86_64, ARM64, PowerPC) in Orcharhino verwaltet werden.

Image Mode Hosts sowie Content-Filter für Debian und Ubuntu

Eine zentrale Neuerung ist die Unterstützung von Image Mode Hosts. Damit können OCI-konforme Images importiert und in Orcharhino registriert werden. Dies ermöglicht es, Container und klassische Package Mode Hosts innerhalb eines einzigen Werkzeugs gemeinsam zu verwalten.

Außerdem hat Atix die „Content View Filter“ für Debian und Ubuntu um Paketversionsfilter erweitert. Damit lässt sich nun gezielt steuern, welche Pakete und Paketversionen – und damit auch abgeleitete Errata – für Hosts verfügbar sind. Auf diese Weise können ungeeignete oder unternehmensweit nicht zugelassene Pakete zuverlässig ausgeschlossen werden.

Sicherheitsverbesserung für Secure Boot für vSphere und Libvirt

Mit Orcharhino 7.4 können Hosts auf Basis von „vSphere“ und „Libvirt“ nun mit aktiviertem Secure Boot bereitgestellt werden. Dadurch wird nur unveränderter Code gestartet, was die Umgebung vor Manipulationen und Schadsoftware schützt.

Die Unterstützung von „Rolling Content Views“ wurde erweitert und ist nun auch über „Ansible„-Module steuerbar (s.u.). Dies ermöglicht eine tiefere Integration in bestehende Automatisierungsprozesse und eine einfachere Verwaltung von Content Views über Remote-Management.

Schließlich wird mit Version 7.4 die Unterstützung für OCI-konforme 'Flatpaks' eingeführt. Damit können Flatpak-Repositories in Orcharhino integriert und verwaltet werden.

Ausblick auf kommende Funktionen

Das Orcharhino-Team arbeitet an einer umfassenderen Integration von Ansible. Geplant sind unter anderem die Einbindung von „Git“-Repositories für Ansible-Rollen, die Integration von Ansible Execution Environments sowie ein Lifecycle-Management für Ansible-Rollen. Ziel ist es, nicht nur Pakete, sondern auch Rollen und Collections in Staging-Prozessen abzubilden und damit den gestiegenen Anforderungen an die Organisation von Ansible-Inhalten gerecht zu werden.

Parallel wird an einer Erweiterung der Compute-Resource-Unterstützung gearbeitet. Mit dem „Opentofu“-Framework (Open-Source-Fork von „Terraform“) sollen zukünftig zusätzliche Anbieter, etwa Nutanix, einfacher integriert werden können. Statt komplexer Plugins reichen dann kleine Konnektoren aus, um neue Ressourcen schneller verfügbar zu machen.

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