Virtuelle Maschinen unter Hyper-V

Nur 7 Schritte bis zur ersten Hyper-V-VM

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Schritt 7: Zusammenfassung und Check

Hyper-V-Manager zeigt eine Zusammenfassung der Konfiguration. Mit einem Klick auf „Fertigstellen“ schließen Admins die Installation der virtuellen Maschine ab.

Tipp der Redaktion

Mit den Linux Integration Services for Hyper-V („http://bit.ly/1nW0Ibc“) ist seit der Hyper-V-Version 3.0 auch Linux als Gastsystem keine schlechte Wahl. Die Tools beschleunigen den Einsatz von Linux-VMs ähnlich wie die VMware-Tools unter ESXi und implementieren weitere Integrationsdienste.

Die VM-Einstellungen kontrollieren

Ist die VM konfiguriert, können Administratoren diese starten und (beim ersten Start) das Gastsystem installieren. Es empfiehlt sich, wenn Sie vor dem ersten Start die gewählten Einstellungen kontrollieren.

Die VM-Einstellungen sollten zum Schluss überprüft und angepasst werden. (Bild:  Thomas Drilling)
Die VM-Einstellungen sollten zum Schluss überprüft und angepasst werden.
(Bild: Thomas Drilling)

Dazu wählen sie im Kontextmenü der markierten VM den Eintrag „Einstellungen“ und prüfen die wichtigsten von Hyper-V standardmäßig oder die selbst im Rahmen des Assistenten getroffenen Einstellungen. Hier ein paar Anregungen:

SCSI/SATA-Controller

Im Beispiel wird Windows 7 als Gastsystem installiert. Da es sich bei Windows 7 zwangsläufig um eine Gen1-VM handelt, richtet der Assistent automatisch einen passenden IDE-Controller ein. Mit Installation der Integration Services würde aber auch ein SCSI-Controller in einer Windows-7-VM funktionieren.

In der Regel leitet der Hyper-VM-Assistent die jeweiligen Hardware-Voraussetzungen aber aus dem Gastsystemtyp ab.

Boot-Reihenfolge

Die Boot-Reihenfolge des virtuellen PCs lassen sich beispielsweise im Bereich „BIOS“ der VM-Einstellungen mithilfe der Schaltflächen „Nach Oben“ und „Nach unten“ anpassen.

Netzwerkgerät

Ferner können im Bereich „Netzwerkkarte“ einige Einstellungen des oder der vorhandenen virtuellen Netzwerkadapters eingestellt werden. Dies betrifft zum Beispiel das Verwenden einer VLAN-ID oder das Aktivieren der Bandbreitensteuerung. Soll sich dagegen den Adaptertyp grundsätzlich ändern, also ein nativer in einen Legacy-Typ umgewandelt werden, entfernen Admins den Ersteren aus der VM und fügen einen neuen hinzu.

Integrationsdienste

Darüber hinaus sollten sie bei Windows-VMs mit einem Klick auf „Integrationsdienste“ prüfen, welche davon aktiviert sind, und gegebenenfalls die Gastdienste aktivieren.

Der Autor und das Original

Der Text von Thomas Drilling erschien im Original in der Dezemberausgabe von „Erfolgreich virtualisieren“, ein Magazin vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn. Thomas Drilling pflegt zudem seinen eigenen Open-Source-Blog auf DataCenter-Insider.

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