Scale-up mit HP Superdome X und Nonstop X statt Scale-out

Nix mit Unix - die jüngsten Mission-Critical-Systeme von HP laufen auf x86

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Der Superdome

Superdome X vereint die bestehende Superdome-2-Basis mit dem HP Blade-System der „c-Class“, von dem noch eine Weiterentwicklung (Codename „Hydralynx“) aussteht. Die „Itanium-9500“-Prozessoren wurden durch „Intel Xeon E7 v2“-Prozessoren (2880, 2890, 8891 und 4830) ersetzt. Diese CPUs wurden nach Peter Ruttens Angaben ebenso hinsichtlich Zuverlässigkeit getunt wie die Firmware.

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Diese Firmware arbeitet zwischen der Hardware und dem Betriebssystem, eine ideale Position, um eventuelle Fehler der einen Ebene zu korrigieren, bevor sie die andere Ebene erreicht. Die integrierte „HP Analysis Engine for x86“ geht laut HP über Fehlerprotokollierung hinaus, liefert effiziente Diagnosen, repariert komplexe Systemfehler automatisch und stellt die Systemstabilität innerhalb von Sekunden wieder her.

Das System ist mit 60 Prozent weniger Ausfällen 20-mal zuverlässiger als andere x86-Plattformen, so die Test in den HP Labs basierend auf der hohen Verfügbarkeit und dem Bereich Datenmodellierung vom August 2013. Die HP Mission Critical Services sollen potenzielle Quellen für Ausfallzeiten identifizieren und beseitigen. Der Hersteller garantiert für Superdome X eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent.

Die Suderdome-Ausstattung

Auf dem Superdome X läuft als Betriebssystem entweder „Suse Linux“ (SLES) oder „Red Hat Linux“ (RHEL). „HP Serviceguard“ auf Linux sorgt für die Hochverfügbarkeit, und die HP-eigene Technologie der HP nPartitions (nPars) ermöglicht es, dass man das ganze System nicht nur als einen einzigen Server konfigurieren kann, sondern als eine Vielzahl unabhängiger Server. Das nPars-Technik ist nämlich nicht Software-, sondern Hardware-basiert und ermöglich solche Scale-out-Kunststücke.

Im System lassen sich bis zu acht Blades mit zwischen zwei und 16 Sockets unterbringen. Bei 30 Rechenkernen pro Blade ergibt dies 240 Cores und 480 Threads (60 pro Blade). Das System skaliert nahezu linear, nämlich mit einem Faktor von 1,89.

Das heißt, eine Verdopplung der Sockets von acht auf 16, erhöht die Leistung nicht um das Zweifache, sondern um den Faktor 1,89. 384 DIMMs à 32 Gigabyte verleihen dem System einen Hauptspeicher von 12 Terabyte, so dass es für In-Memory-Verarbeitung wie geschaffen ist. Theoretisch könnte die Architektur 96 TB RAM unterstützen, doch die Xeon-E7-CPUs lassen bislang nur 64 TB zu. Hier ist also noch Luft nach oben.

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