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HP BSM 9 – die Neuerungen im Detail

Mit Business Service Management zu mehr Geschäftserfolg (Teil 2)

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Integrierte Health Indicators

Ein so genannter Health Indicator stellt die Verbindung zwischen wichtigen Messwerten (Key Performance Indicators, KPIs) und den Events zu einem CI her und zeigt damit den Status – den „Gesundheitszustand“ – eines CIs an. Der Vorteil für die IT-Organisation: Anders als ein technischer Schwellenwert (Threshold), der schlicht unter- oder überschritten wird, kann ein Health Indicator je nach Typ des CIs unterschiedliche Werte annehmen. Im Fall von Festplattenplatz zum Beispiel könnte der Wert „Ausreichend“ oder auch „Zu wenig“ lauten. Health Indicators können dabei eine beliebige Kombination von CIs umfassen und zu einem Geschäftsprozess kombinieren. Häufig auftretende Kombinationen sind in HP BSM 9 bereits vorkonfiguriert.

Health Indicators waren in HPs BSM-Portfolio über das Zusatzmodul Operations Manager iSeries (OMi 8) schon länger verfügbar. In BSM 9 sind sie aber nur komplett integriert. Damit steht diese Funktionalität allen Lösungen der BSM-9-Familie zur Verfügung. Die Informationen für das Status-Reporting können dabei aus unterschiedlichen Quellen stammen: Schließlich werden die Daten über die gemeinsame Event-Pipeline vereinheitlicht.

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Eine zusätzliche Besonderheit grenzt die Health Indicators von einfachen Event-Meldungen ab: Der Status eines Health Indicators muss auch im positiven Fall immer per Monitoring bestätigt sein. Ein Beispiel: Nachdem per Event die Fehlfunktion eines Webservers gemeldet wurde, behebt der Administrator die Störung und löscht dann den Event. Das Löschen bedeutet allerdings nicht automatisch, dass auch der Health Indicator auf „grün“ gesetzt wird – was erst dann erfolgt, wenn das Monitoring bestätigt, dass der Zustand des Webservers wieder im „grünen“ Bereich ist. Dies sorgt für belastbare Statusangaben und erleichtert zum Beispiel dem Service-Level-Manager den Nachweis der erbrachten Service-Qualität.

Kurs nehmen auf BSM 2.0

Zahlreiche Service-Provider und IT-Abteilungen in Unternehmen haben heute nicht zuletzt dank der ITSM- und ITIL-Projekte der letzten Jahre ihre internen Abläufe fest im Griff. Durch diese Prozessreife verfügen sie über ein solides Fundament, um mit verstärktem Schwung auf eine optimierte Geschäftsorientierung des IT-Betriebs Kurs zu nehmen. Dafür steht ihnen heute mit HP BSM 9 eine neue Generation von „BSM 2.0“-Lösungen zur Verfügung, das ihnen die Abstimmung der IT- auf die Business-Services deutlich erleichtert. Denn BSM 9 bietet eine integrierte Plattform mit einheitlicher Architektur, einheitlicher Datenbasis und einheitlicher Event-Pipeline; dies senkt den Aufwand für die Implementierung und den Betrieb deutlich. Das Run Time Service Model ermöglicht als Ergänzung zum CMS – im Zusammenspiel nicht nur zu HPs UCMDB, sondern koppelbar mit jeder CMDB – die echtzeitnahe Auswertung der Performance-Informationen. Health Indicators liefern eine anschauliche Status-Angabe zu IT-Komponenten, beliebig konfigurierbaren CI-Kombinationen und damit letztlich über ganze Geschäftsprozesse.

Der Kapitän auf der Brücke der „BSM Reloaded“ sieht damit nicht nur eine Geschwindigkeitsangabe in Knoten, sondern verfügt über ein Dashboard mit grünen Lichtern, die ihm anzeigen: Alle Maschinen laufen rund, genügend Treibstoff ist vorhanden, das Schiff ist auf Kurs, und die Fahrtzeit liegt im Plan. Er hat damit – auch wenn sich unser Kapitän dies sicher als Landratten-Metapher strengstens verbitten würde – „grüne Welle“ auf der Reise zu seinem Zielhafen.

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