Suse integriert Observability in Rancher Prime Mehr Durchblick im in Cloud-nativen, verteilten Umgebungen

Quelle: Pressemitteilung Suse 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Software-Modul „Rancher Prime Observability“ von Suse soll die Herausforderungen moderner nativer Cloud-Anwendungen in verteilten Umgebungen meistern - im Kontext, um etwaige Problemermittlung und -lösungen zu beschleunigen.

Durch die Integration von Observability in Kubernetes-Umgebungen können Benutzer Probleme proaktiv überwachen, erkennen und beheben und so eine hohe Verfügbarkeit und Leistung ihrer gesamten Infrastruktur sicherstellen.(Bild:  frei lizenziert: Gerd Altmann /  Pixabay)
Durch die Integration von Observability in Kubernetes-Umgebungen können Benutzer Probleme proaktiv überwachen, erkennen und beheben und so eine hohe Verfügbarkeit und Leistung ihrer gesamten Infrastruktur sicherstellen.
(Bild: frei lizenziert: Gerd Altmann / Pixabay)

Suse hat in der vergangenen Woche die allgemeine Verfügbarkeit von Rancher Prime 3.1 bekannt gegeben. Im Zuge dessen hat das Unternehmen auch neue Observability-Funktionen vorgestellt.

Bei der Einführung gehe es nicht darum, ein weiteres Tool zu der Infrastruktur-Management-Suite hinzuzufügen, sondern darum, greifbare Geschäftsergebnisse zu erzielen, so Suse. Dank erhöhter Observability könne Rancher Prime es Unternehmen ermöglichen, Ausfallzeiten zu minimieren; denn Probleme würden proaktiv erkannt und gegebenenfalls behoben, also bevor sie sich auf den Betrieb und den Umsatz auswirken können.

Mit anderen Worten: Rancher Prime biete jetzt kontextbezogene Einblicke in Echtzeit und steigere dadurch die Effizienz von Fehlerbehebungsprozessen. Das erlaube wiederum IT-Teams, sich auf Innovationen statt auf das Krisenmanagement zu konzentrieren. Die Suse-Software soll also für eine reibungslosere und zuverlässigere Benutzererfahrung sorgen - von der Edge bis zur Cloud.

Das Ergebnis der Stackstate-Akquisition

Die neuen Funktionen sind laut Suse das Ergebnis der Übernahme des Observability-Anbieters Stackstate im Juni dieses Jahres. Zugleich hält der Bedarf der Unternehmen nach Vereinfachung Cloud-nativer Infrastrukturen an:W

Wenn Hunderte von Microservices über verteilte Infrastrukturen aus dem Edge, dem Rechenzentrum und der Cloud miteinander interagieren, benötigten Benutzer mehr als nur herkömmliche Leistungsmetriken, so Suse. Unternehmen profitierten also von höherer Effizienz und zuverlässigeren Erfahrungen, wenn sie Maßnahmen wie die Beobachtbarkeit in ihre Anwendungsentwicklungsprozesse integrierten.

Peter Smails, SVP, General Manager, Enterprise Container Management bei Suse, sagt dazu: „Da die Bedrohung durch Service-Unterbrechungen anhält, ist das Risiko weitreichender Ausfälle höher denn je, und unsere Kunden benötigen einen einheitlichen Überblick über ihre gesamte geschäftskritische Infrastruktur und Anwendungen.“ Mit Rancher Prime Observability könnten sie nun die Zuverlässigkeit sicherstellen, die Fehlerbehebung beschleunigen und die Leistung maximieren, während ihre Systeme weiterhin reibungslos liefen.

Das Funktions-Set

Mit der Erweiterung um Observability bietet Rancher Prime ein zusätzliches Set an Funktionen, die einen Einblick in alle von dem Tool verwalteten Systeme ermöglichen. Die Anwendung ist sowohl über SaaS-gehostete als auch über On-Premises-Implementierungsoptionen verfügbar.

Zu den Vorteilen von Rancher Prime Observability gehören laut Suse:

  • die Überwachung von Anwendungsleistungen: Das umfasst out of the box eBPF-basierte Sichtbarkeit über den Cluster hinaus, einschließlich der Komponenten wie Datenbanken, Endpunkte, Anwendungen und Warteschlangen.
  • automatisierte Datenkorrelation: Rancher Prime enthält jetzt eine Korrelations-Engine, die automatisch Metriken, Ereignisse, Protokolle, Traces und Änderungsinformationen aus verschiedenen Quellen miteinander verbindet und so eine einheitliche Zeitleiste erstellt, was die Identifizierung von Grundursachen und Trends im Laufe der Zeit vereinfacht.
  • erweiterte Zuordnung von Abhängigkeiten: Die Nutzer können Beziehungen zwischen Diensten, Anwendungen und Infrastrukturkomponenten erkennen und visualisieren. Das hilft, um einen ganzheitlichen Überblick über die IT-Umgebung zu erhalten. Diese Funktion hilft zudem dabei, den genauen Zeitpunkt und die Auswirkungen von Änderungen zu ermitteln, wodurch die Fehlerbehebung schneller und präziser wird.
  • sofort einsatzbereite, verbundene Dashboards: Beobachtungsdaten lassen sich zentralisiert durch benutzerfreundlichen, sofort einsatzbereiten Dashboards zur Verfügung stellen. Das erlaubt Echtzeit- und historische Einblicke und macht gegebenenfalls den Einsatz mehrerer Tools überflüssig und reduziert den Kontextwechsel.
  • unmittelbare Problemerkennung und geführte Abhilfemaßnahmen: Anwender profitieren von Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Problembehebung. Die Basis ist Expertenwissen und bewährte Problemlösungsstrategien. Solche Anleitungen lassen sich an die jeweilige Umgebung anpassen.

Wie Rancher Prime 3.1 generell stehen auch die Observability-Funktionen allgemein zur Verfügung - und zwar ohne zusätzliche Kosten für Rancher Prime-Kunden.

(ID:50155491)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung