Umluft-Klimasystem (UKS) von Rittal Kühlung für Server bis 5 KW pro Rack
Der Infrastrukturspezialist Rittal ergänzt jetzt sein Sortiment im Low- und Mid-Density-Bereich der Klimaschränke durch das Umluft-Klimasystem UKS. Es ist in größere Klimatisierungslösungen integrierbar.
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Mit dem Umluft-Klimasystem UKS vervollständigt Rittal sein Produktsortiment im Bereich der IT-Klimatisierung. Sie basieren auf dem Umluft-prinzip. Dabei wird die warme Abluft der Server-Schränke an der Geräteoberseite angesaugt. Die Kühlung findet wahlweise mit Wasser oder dem Kältemittel R407c in einem geschlossenen Wärmetauscher statt. Die gekühlte Zuluft wird gefiltert und mit Überdruck in den Doppelboden geblasen, von wo sie in den Kaltgang aufsteigt.
Umfragen haben gezeigt, dass heutzutage der Klimatisierungsbedarf in den Rechenzentren der meisten Unternehmen noch immer im Low-Density-Bereich liegt. Die Doppelbodenklimatisierung per Umluft-Klimasystem ist dafür die geeignete Technik. Sie bewältigt eine durchschnittliche Kühlung von circa 5 kW pro Rack.
Um mehr Verlustwärme abzuführen oder Hotspots zu kühlen, lässt sich das UKS mit Luft-/Wasser-Wärmetauschern kombinieren, den sogenannten Liquid Cooling Packages, die ab 10 kW pro Schrank sinnvoll einzusetzen sind und Verlustleistungen bis zu 30 kW pro Schrank sicher abführen.
Intelligente Bauweise erhöht Effizienz
Innovativ ist beim Umluft-Klimasystem von Rittal insbesondere die Positionierung des Ventilators im Doppelboden selbst. Von hier aus kann sich die gekühlte Luft ungehindert im Doppelboden verteilen. Im Schrank selbst steht mehr Platz für einen größeren Wärmetauscher zur Verfügung. Außerdem werden unnötige Umlenkungen des Luftstroms vermieden und der Strömungswiderstand minimiert. Eine Effizienzsteigerung um typischerweise 10 - 30 Prozent bei verringertem Platzbedarf lässt sich auf diese Weise erzielen.
Das Umluft-Klimasystem von Rittal kühlt nicht nur, es hält auch die Luftfeuchtigkeit konstant. Das Gerät ist in den Leistungsklassen 17 bis 125 kW Nutzkühlleistung verfügbar und lässt sich sowohl in punkto Hardware als auch softwaretechnisch leicht in eine bestehende IT-Infrastruktur integrieren.
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