Im Test: Macallan Mail Solution 4.9.05

Kostenloser Mail-Server für kleine Windows-Netze

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Der Test

Für den Test installierten wir die Macallan Mail Solution in einer virtuellen Maschine auf VMware-Basis, die über eine Intel-Core-Duo-Quad-CPU mit 2,4 GHz Taktfrequenz verfügte, die innerhalb der virtuellen Umgebung als Single-CPU-System konfiguriert war. Abgesehen davon standen ein GByte Arbeitsspeicher und 40 GByte Festplattenkapazität zur Verfügung.

Die Aufgabe war, den Mail-Server so einzurichten, dass er ein- und ausgehenden Internet-Mail-Verkehr über Dyndns und einen 1&1-Mailserver auf Providerseite ermöglicht. Diese Konfiguration ist für kleine Umgebungen sicher eine der kostengünstigsten, außerdem lassen sich die Konfigurationsschritte für andere Anbindungen relativ problemlos daraus ableiten.

Um die Umgebung einzurichten, legten wir zunächst einen Dyndns-Account an, der von einem Bintec-X2300-Router von Funkwerk auf dem aktuellen Stand gehalten wurde. Dieses Dyndns-Konto sorgte über seinen MX-Eintrag dafür, dass E-Mails an die Domain {Kontoname}.dyndns.org auch dann bei unserem Mailserver landeten, wenn sich die IP-Adresse unseres DSL-Testzugangs gerade geändert hatte. Für die genannte Funktionalität reichen die Standardeinstellungen des Dyndns-Accounts vollständig aus.

Danach luden wir die Installationsdatei der Macallan Mail Solution herunter und besorgten zusätzlich von der Website des Herstellers noch die Hilfedatei und das Web-Interface, das als getrennte Setup-Datei kommt. Bei der Installation des Servers müssen die Verantwortlichen lediglich beachten, dass auf dem Zielsystem das Dotnet-Framework 2 installiert wurde, da der Mail-Server auf dieses zurückgreift.

Außerdem können Administratoren noch festlegen, ob die Installationsroutine die Open-SLL-Komponenten mit einspielen soll, die anderen Optionen der Setup-Routine sind unter Windows allgemein üblich und sollten keinen IT-Mitarbeiter vor allzu große Schwierigkeiten stellen. Bei der Hilfedatei reicht es, das File einfach zu entpacken, während die Installation des Web-Interfaces wieder über einen Wizard läuft und sich völlig unproblematisch gestaltet.

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