Rehlko übermittelt Daten über die Umweltauswirkungen seiner unternehmenskritischen Generatoren an Data4, um den CO2-Fußabdruck in Rechenzentren bis 2030 um 38 Prozent zu reduzieren.
Die Aufnahme entstand in einem Data4-Rechenzentrum. Das Unternehmen will nachhaltiger werden. Rehlko unterstützt das Scope3-Reporting mit Energie-Ausweisen.
(Bild: Data4)
Rehlko, ehemals Kohler (siehe: Kasten), unterstützt den Rechenzentrumsbetreiber Data4 in seinen Bemühungen, den CO2-Fußabdruck seiner Rechenzentren bis 2030 deutlich zu reduzieren. Dafür hat Rehlko nun Daten über die Umweltauswirkungen seiner Generatoren zur Verfügung gestellt. Damit kann Data4 fundierter Entscheidungen über kohlenstoffarme Strategien treffen.
Über die Data4-Gruppe
Data4 ist ein europäischer Betreiber und Investor auf dem Markt für Rechenzentren. Dau gehören Finanzierung, Entwurf, Bau und Betrieb der eigenen Rechenzentren für das Hosting von Daten.
Die Data4 Group betreibt einige der leistungsstärksten Rechenzentrums-Campus in Europa, die über Grundstücks- und Stromreserven verfügen, die nach Unternehmensangaben auf dem europäischen Markt mit 200 Hektar und 850 Megawatt Land- und Stromreserven „einzigartig“ sind. Die Data4 Rechenzentren in Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Deutschland und Griechenland beherbergen sowohl internationale Cloud-Betreiber und große Telekommunikationsanbieter als auch Tech-Unternehmen und multinationale Konzerne.
Es handelt sich um nicht gerade wenig Daten: Rehlko hat mehr als 45 „KD“-Series Generatoren an Data4 Standorten in Paris, Madrid und Frankfurt installiert. Jedes Gerät, das mit nachhaltigem hydriertem Pflanzenöl (HVO) betrieben wird, liefert bei Bedarf Notstrom.
Die Daten dazu legt Rehlko als Teil der ersten zertifizierten Umweltdeklaration für einen Stromerzeuger in unternehmenskritischen Märkten in Form eines PEP-Ökopasses vor. Er gibt umfassende Auskunft über die Auswirkungen von Stromerzeugern über den gesamten Lebenszyklus, mit detaillierten Daten über Rohstoffgewinnung, Herstellung, Vertrieb, Installation, Nutzung und Ende der Lebensdauer. Die Umwelterklärung wird dann von unabhängigen Dritten geprüft, um die Genauigkeit und Übereinstimmung mit der ISO 14025:2006, einer Umwelterklärung des Typs III, sicherzustellen.
CO2-Fußabdruck soll um 38 Prozent schrumpfen
Data4 hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Fußabdruck pro Megawatt seiner Rechenzentrumskapazität zwischen 2021 und 2030 um 38 Prozent zu reduzieren. In den vergangenen sechs Jahren habe man bereits eine Reduzierung um 13 Prozent messen können.
Um sein langfristiges Ziel zu erreichen, benötigt das Unternehmen aber eine vollständige Transparenz über den Kohlenstoffausstoß im Lebenszyklus der Systeme und Geräte in seinen Einrichtungen. Als Teil seines Beschaffungsprozesses wird Data4 daher bei zukünftigen Projekten eine Umweltproduktdeklaration für alle wichtigen Geräte, einschließlich Generatoren, verlangen.
Linda Lescuyer, Innovation Leader bei der Data4 Group, lobt: „Rehlko ist ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und hat die erste zertifizierte Umweltdeklaration für ein Stromaggregat in unternehmenskritischen Märkten veröffentlicht.“ Der PEP-Ecopassport bietee eine detaillierte Produktlebenszyklus-Bewertung von Generatoren der KD-Serie. „Diese Art von Offenheit und Transparenz der Lieferanten hilft uns, die gesamten Umweltauswirkungen unserer Aktivitäten zu verstehen, und wird uns helfen, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen“, fährt sei fort und setzt hinzu, dass es „von entscheidender Bedeutung“ sei, die gesamte Wertschöpfungskette der Zulieferer einzubeziehen.
Kohler Energy wird Rehlko
Kohler Energy hat sich am 17. September dieses Jahres offiziell in den neuen Firmennamen Rehlko (sprich: RELL-koh) umbenannt. Dies sei ein wichtiger Meilenstein in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Unternehmens. Rehlko wird weiterhin als unabhängiges Unternehmen tätig sein.
Der neue Name des Unternehmens leitet sich von den sechs Buchstaben „Kohler“ ab und soll Zuverlässigkeit, Entschlossenheit, Neuerfindung und Widerstandsfähigkeit widerspiegeln. Der Hauptsitz ist in Wisconsin. Aber das Unternehmen ist an mehr als 100 Standorten in Nord- und Südamerika, Asien, Europa, dem Nahen Osten und Afrika vertreten sein.
Das Unternehmen wurde im Mai 2024 zu einer eigenständigen Einheit, als Platinum Equity eine Transaktion mit der Kohler Company abschloss, um die damalige Kohler Energy als eigenständiges Unternehmen zu gründen. Platinum Equity ist der Mehrheitseigentümer von Rehlko. Kohler Company bleibt hingegen ein Investitionspartner.
Rehlko soll ein umfassendes Angebot an Energieprodukten bieten, unter anderem in den Bereichen Stromerzeugung, Energiespeicherung und erneuerbare Energien. Dafür verfügt das Unternehmen über ein breites Portfolio, darunter Power Systems, Engines, Uninterruptible Power Supply, Home Energy, Clarke Energy, Curtis Instruments und Heila Technologies. Kohler Power Systems und Kohler Engines führen die Markenumstellung des Unternehmensportfolios an, indem sie bereits bis Ende 2024 offiziell unter der Marke Rehlko auftreten.
Stand: 08.12.2025
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