Genaue Kenntniss der ESX-Serveranforderung notwendig I/O-Virtualisierung richtig anwenden und Kapazitäten sparen

Autor / Redakteur: Scott Lowe / Ulrich Roderer

Die Input/Output-(I/O-)Virtualisierung ist notwendig, um die Vorteile der Servervirtualisierung in vollem Umfang nutzen zu können. Sie vereinfacht das Einrichten der Server und reduziert die Anzahl der Netzwerkkarten (NICs) sowie der benötigten Ports.

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Eine effektive Strategie zur Virtualisierung von I/O erfordert ein Umdenken über Virtualisierung. Ähnlich wie bei der Servervirtualisierung geht es darum, ungenutzte Kapazitäten kreativ zu aktivieren. Unternehmen und Anwender, die sich mit der Servervirtualisierung beschäftigen, sind vertraut damit, mehrere Workloads direkt auf einem physikalischen Server zu verlagern, um damit gemeinsame Ressourcen des Servers voll auszunutzen. Auch in der I/O-Virtualisierung besteht jetzt diese Möglichkeit.

Im folgenden wird der Ausdruck virtuelle Netzwerkkarte (vNIC) verwendet, um eine virtuelle NIC im Host zu bezeichnen. Jede vNICs ist einem oder einer Gruppe von physikalischen Netzwerkports zugewiesen. Ebenso ist ein virtueller Host Bus Adapter (vHBA) einem physikalischen Fibre-Channel-Port zugewiesen. Auch mehrere vHBAs können einem physikalischen Port zugewiesen sein.

Virtualisierte Server sind meistens mit sechs, acht oder mehr NICs ausgestattet. Die hohe Anzahl resultiert daraus, dass in einer typischen VI3 von Vmware die NICs folgend konfiguriert sind:

  • 2 NICs für die Service Console (redundant)
  • 2 NICs für das VMotion-Netzwerk
  • 2 NICs für die virtuellen Maschinen

Nicht alle NICs in dieser typischen Konfiguration sind notwendig. Sie werden redundant eingebaut, damit bei Ausfall keine Unterbrechung eintritt. Vor allem die Ersatzkarte für die Service Console und VMotion werden in den meisten Fällen nie während des Lebenszyklus des Servers zum Einsatz kommen.

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