Xeon-CPUs der vierten Generation machen Tempo Intel sieht sich an der Leistungsspitze

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Im vergangenen Januar brachte Intel die vierte Generation seiner „Xeon-Scalable“-Prozessoren an den Start. Sie brachte schon zum Auftakt deutliche Leistungssteigerungen mit. Jetzt hat der Hersteller genauer nachgeforscht und sieht sich demnach in einer Spitzenposition.

Intel sieht sich mit der aktuellen Xeon-Generation der Konkurrenz überlegen.(Bild:  Intel)
Intel sieht sich mit der aktuellen Xeon-Generation der Konkurrenz überlegen.
(Bild: Intel)

Bereits zum Marktstart warb Intel bei Xeon-Scalable-CPUs der vierten Generation mit deutlichen Leistungssteigerungen bei Workloads wie KI, Analytics, oder High Performance Computing (HPC). Laut dem Hersteller hat sich der Prozessor schnell etabliert und ist weltweit im Einsatz.

Tests über übliche Benchmarks hinaus

Um die Performance-Vorteile mit belastbaren Zahlen zu untermauern, hat Intel in den vergangenen Wochen umfangreiche Vergleichstests mit Konkurrenzprozessoren initiiert. Dabei ist das Unternehmen nach eigenen Angaben über die Grenzen üblicher Branchen-Benchmarks hinaus gegangen.

„Wir haben es bereits beim Launch gesagt und haben nun die konkreten Daten, um es zu beweisen: Der Xeon der vierten Generation ist branchenführend bei den Workloads, die für Kunden am wichtigsten sind“, platziert Lisa Spelman, Corporate Vice President und General Manager der Intel-Xeon-Sparte. Sie betonte den Wert dieser Daten, um falsche Vorstellungen zu zerstreuen und die eigene Führungsposition zu untermauern.

Leistung realitätsnah überprüft

Die gängigsten Lösungen im Markt setzen laut Intel auf Systeme mit mittlerer Core-Anzahl. Wesentliche Performance-Indikatoren sind dabei die Leistung pro Rechenkern, der Stromverbrauch und der Datendurchsatz. Unter diesen Voraussetzungen verglich der Hersteller seinen Xeon der vierten Generation mit 32 Kernen gegen die beste verfügbare 32-Kern-CPU der Konkurrenz.

Intel ist der Ansicht, dass Allzweck-Benchmarks wie SPEC CPU zwar wichtig sind, aber angesichts sich ständig verändernder Anforderungen nicht genug über die Performance aussagen. Demnach schlage die Xeon-Reihe die Konkurrenz bei wichtigen Anwendungen wie Datenbanken, Networking und Storage deutlich und biete höhere CPU-Performance, höhere Leistung pro Watt sowie eine niedrigere TCO („Total Cost of Ownership“).

Zudem sieht Intel Vorteile in Sachen Nachhaltigkeit, da weniger Server nötig sind sowie ein geringerer Stromverbrauch und weniger CO2-Emissionen anfallen. Auch in Sachen KI habe man dank hoher Leistung in KI-Workloads und der integrierten Hardwarebeschleunigung Intel AMX („Advanced Matrix Extensions“) die Nase vorn.

Die ausführlichen Testkonfigurationen hat Intel auf seiner Website zusammengefasst.

(ID:49569011)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung