Beste Integration in den Windows Server 2008 sowie Managementfunktionen

Im Test: Der Hypervisor Hyper-V von Microsoft

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Erzeugen einer virtuellen Maschine im Hyper-V

Das Anlegen einer neuen virtuellen Maschine ist äußerst einfach gelöst. Das gilt aber auch für den Grossteil der weiteren Arbeiten mit dem Hyper-V Manager. Es ist nicht die Erstellung oder Verwaltung der Objekte, wie etwa der virtuellen Maschinen, denn das wurde durch die integrierten Assistenten sehr einfach gestaltet. Die Leistung steckt vielmehr in der Erstellung der Konzepte vorher. Dazu muss sich der Benutzer Gedanken machen. Zu den Angaben, die der Assistent beim Erzeugen einer virtuellen Maschine benötigt gehören der Name der virtuellen Maschine, der Speicherplatz für ihre Konfiguration, der zugewiesene Arbeitsspeicher, das zugewiesene Netzwerk, sowie der Platz und die Größe der virtuellen Harddisk, sofern diese nicht vorher schon erzeugt wurden und die Angaben zur Installation des Gastsystems. Dieses kann von einer lokalen CD/DVD, einem IOS-Image, einer Boot-Floppy oder dem Netzwerk kommen.

In unserem Testszenario erzeugten wir mehrere virtuelle Maschinen. Teilweise wurden diese direkt von der Setup-DVD installiert. Eine davon war eine virtuelle Instanz mit Windows Vista Ultimate. Dazu muss der virtuellen Maschine vorher das DVD-Laufwerk zugewiesen sein. Der eigentliche Setupablauf von Vista unterscheidet sich nicht von einer Installation auf einem physischen Gerät. Das darf er auch nicht. Dennoch gilt es bei der Vorversion des Hyper-V eines zu beachten: Erst durch die oben erwähnten Integration Components werden die Netzwerk-Adapter und weiterer unterstützender Code den virtuelle Maschine zur Verfügung gestellt. Die Integration Components sind allerdings noch nicht für alle Betriebssystem verfügbar. Laut Microsoft werden derzeit die Systeme Windows Server 2003 x86, Windows Vista SP1 und Windows XP SP3 unterstützt.

Anschließend übertrugen wir bestehende virtuelle Maschinen von einer Virtual Server 2005-Umgebung auf den Hyper-V. Dazu sind dessen VHD-Dateien zu kopieren. Eines der Systeme war eine Instanz mit Windows Server 2003. Um die Integration Components zu erproben, wurde auf dem alten Quellsystem, der Virtual Server-Umgebung, vorher das SP2 für den Windows Server 2003 eingerichtet. Ferner sollte man auch die VM-Additions vorher auf der Quelle deinstallieren. Dies ist notwendig, um die Integration Components, die ja die VM-Additions ersetzen, einrichten zu können.

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