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Hypersprung für Rechenzentren - Hüllenlose Stromspar-Server im HP-Chassis und mit Proliant-Antrieb

HP bringt Moonshot-Server für Cloud und Big Data auf den Markt

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„Liebling, ich habe das Rechenzentrum geschrumpft!“

Der Größenvergleich: Ein hüllenloser Moonshot-Server von HP und ein Fußball
Der Größenvergleich: Ein hüllenloser Moonshot-Server von HP und ein Fußball
(Bild: HP)
Die Moonshot-Systeme nehmen bis zu 1.800 Server pro Rack auf. Damit beanspruchen sie nur ein Achtel des Raums, den herkömmliche Server benötigen. Sämtliche Vergleichangaben beruhen auf internen Vergleichen der HP-Entwicklungsabteilung von HP-Moonshot-Servern mit herkömmlicher x86-Server-Technologie.

Das löst das Problem des Platzmangels in Rechenzentren. Die einzelnen Chassis teilen sich traditionelle Komponenten wie Daten- und Speichernetzwerk, das Fernwartungssystem „HP Integrated Lights-Out“ (iLo), Energieversorgung und Lüftung. Das verringert die Komplexität und reduziert zusätzlich den Platz- und Energiebedarf.

Ein langer Weg zum Sprung in den Hyperraum

HP weist darauf hin, dass das Unternhemen seit Jahrzehnten führend in der Entwicklung zukunftsweisender Rechenplattformen ist. Vor mehr als 20 Jahren führte HP die ersten kommerziell erfolgreichen Unix-Server der Reihe „HP 9000 Series 840“ sowie den ersten x86-Server „HP System Pro“ ein. Gut zehn Jahre später erhielt HP eines der ersten Patente für Blade-Server-Architekturen. Das Unternehmen ist seit 16 Jahren ununterbrochen Marktführer bei x86-Servern wie auch der „IDC WW Q412 Worldwide Quarterly Server Tracker“ vom 18. März 2013 erneut bestätigt.

HP Moonshot ist das Resultat von HPs marktführendem Server-Know-how und zehn Jahren umfangreicher Forschung der HP Labs, der zentralen Forschungsabteilung des Unternehmens. Die Vorteile der neuen Technologie: Sie verbessert Energieeffizienz, Platzverbrauch und Wirtschaftlichkeit wesentlich und reduziert die Infrastrukturkomplexität.

Mit Moonshot hat HP hat nach eigenen Angaben einen Paradigmenwechsel eingeleitet, der den Weg für den ersten „Software Defined“ Server ebnet. Unternehmen sind damit in der Lage, ihre Server für die Bedürfnisse spezifischer Arbeitslasten zu optimieren.

Einsatzpläne

Aufgeschraubt: So sieht ein erstes kommerzielles HP Moonshot System aus; aufgenommen bei der Präsentation in München.
Aufgeschraubt: So sieht ein erstes kommerzielles HP Moonshot System aus; aufgenommen bei der Präsentation in München.
(Bild: Stefan Riedl)
Die neuen HP-ProLiant-Moonshot-Server werden voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2013 verfügbar sein. Sie unterstützen die entstehenden Web-, Cloud- und Massive-Scale-Umgebungen ebenso wie Analyse-Funktionen und die spezifischen Anforderungen von Telekommunikationsunternehmen.

Dan Sutherland, CEO beim Cloud-Service-Anbieter Carrenza, plant bereits den Einsatz der Moonshot-Systemen: „Wir als Cloud-Service-Anbieter sehen viele neue Möglichkeiten, die sich aus der Zunahme von Desktop-Virtualisierung und Smart Devices ergeben“, sagt er.

Mit der Rechenleistung und Skalierbarkeit von HP Moonshot 1500 könne das Unternehmen neue Wege entwickeln, mit den Kunden zu interagieren. „Wir können uns durch innovative neue Dienste abgrenzen und dabei noch Kosten einsparen. So können wir schneller und effizienter wachsen, ohne uns Gedanken über zusätzlichen Platz für Racks oder Energieverbrauch machen zu müssen.“

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Auch Chris Hill, Principal Research Engineer des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Co-Chair, Research and Education Subcommittee, Massachusetts Green High Performance Computing, zeigt sich mehr als angetan: „Angesichts des Zwangs zu Energie-Effizienz und der Rechenkapazitäten, die für Geowissenschaften auf weltweitem Spitzen-Niveau nötig sind, brauchen wir dringend technologische Innovationen von führenden Unternehmen wie HP“, sagt er und setzt hinzu: „Dank Innovationen wie HP Moonshot können wir sicher sein, dass die IT-Infrastruktur weiterhin wachsen kann, um ständig steigenden Anforderungen gerecht zu werden - und das bei geringerem Energie- und Platzverbrauch, besserer Integration und niedrigeren Kosten.“

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