LSI StorAge Virtualization Manager bei der TDS AG Größere Flexibilität und Ressourcennutzung durch Virtualisierung

Autor / Redakteur: DataCenter-Insider.de / Florian Karlstetter

Als IT-Unternehmen betreut die TDS AG mittelständische und große Unternehmen aus allen Branchen und rechnet im HR-Service-Segment mehr als 650.000 Lohn- und Gehaltsabrechnungen monatlich ab.

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Die hohe Leistungsfähigkeit und Flexibilität sowie die damit verbundenen Service-Level-Agreements kann die Firma nur durch eine solide IT-Infrastruktur gewährleisten, die sich den Kundenanforderungen anpassen und bei Bedarf erweitern lässt.

Erreicht wird dies unter anderem durch ein gut strukturiertes Speichernetz, das mithilfe des LSI StoreAge Virtualization Managers (SVM) eine optimale Ressourcennutzung und Flexibilität zulässt. Erst die Implementierung dieser Lösung mit all ihren Funktionalitäten erlaubt der TDS eine zentrale und konsolidierte Verwaltung des vorhandenen zentralen Plattenspeichers.

Flexible und zentrale Virtualisierungslösung gesucht

Die Ausgangssituation der TDS war denkbar schwierig. Ein wirkliches Storage Area Network existierte nicht. Klaus Zimmermann, Fachbereichsleiter Data Center Services, erinnert sich an die problematische Situation: „Die Speicherinfrastruktur unserer drei Rechenzentren war unstrukturiert. Die vorhandenen Switche fungierten eher als Mehrfachsteckdosen denn als echte Vernetzung.

Das verwendete Storage-on-Demand-Modell war nicht flexibel genug und machte uns sowohl preislich als auch technisch von einem Hersteller abhängig.“ Darüber hinaus brachten einzelne Monolithen Fehler und weitere Abhängigkeiten mit sich. Die Storage-Services stellten immer kostspielige Einzellösungen dar. Besonders einschränkend war, dass auf wachsende Speicheranforderungen nicht nahtlos, flexibel und schnell reagiert werden konnte. Außerdem waren nur wenige Mitarbeiter im Team von Klaus Zimmermann in der Lage, den Plattenspeicher zu administrieren.

Aufgrund dieser problematischen Situation kristallisierte sich die Zielsetzung schnell und klar heraus. Um die Rechenzentren wirtschaftlicher zu betreiben, bedurfte es einer vollständigen Überarbeitung des gesamten Speicherkonzeptes. Fachbereichsleiter Zimmermann umreißt einzelne Punkte, die in das Konzept einfließen sollten: „Zum einen wollten und mussten wir flexibler werden, in punkto künftiger Erweiterungen hinsichtlich der Speicherplatzaufteilung auf einzelne Systeme und somit auch über die Grenzen der einzelnen Rechenzentren hinweg. Zum anderen benötigten wir dringend eine Hersteller- sowie Technologieunabhängigkeit für diese Erweiterungen. Nur so ließen sich die eigenen Handlungsspielräume zugunsten unserer Kunden erweitern.“

Die neue Architektur sollte von ihrer Konzeption her zukunftsorientiert sein und somit den Einsatz neuer Technologien ermöglichen, die direkten Speicherkosten reduzieren, ebenso die der angegliederten Bereiche wie beispielsweise der Datensicherung und des SAN-Managements. Es zeichnete sich ab, dass solche umfassenden und tiefgreifenden Strukturveränderungen nur mit einer effektiven Plattenspeicher-Virtualisierungslösung erreichbar sind.

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