Features nehmen zu – Kostensenkungen eröffnen neue Kundenkreise

Gartner bewertet DCIM-Tools

< zurück

Seite: 2/4

Anbieter zum Thema

Im öffentlich zugänglichen Teil der Marktübersicht bewertet Gartner die Anbieter und ihre Produkte kurz nach auffallenden Stärken und negativen Faktoren. Einige Firmen sind nicht dabei, weil sie Gartner-Kriterien nicht erfüllten. So zum Beispiel Baselayer (ehedem IO Data Centers) und CA Technologies. Ebenfalls fehlen einige Anbieter, die sich primär auf den europäischen Markt ausrichten. Für Interessenten gibt es eine stärker auf das in Europa präsente Angebot ausgerichtete, zwei Jahre alte Studie ohne Bewertung, aber mit vielen Detailangaben und kostenlos zum Download vom eco-Verband http://eco.de/eco-dcim-whitepaper-de.pdf . Außerdem haben IDC und The 451 Group bereits Marktübersichten präsentiert.

Im Folgenden Gartners Kurzbeschreibung der Anbieter in alphabetischer Reihenfolge:

ABB

ABB hat 2012 das Product „Decathlon“ auf den Markt gebracht. Es kann eine spezifische Stärke vor allem in industriellen Produktionsumgebungen vorweisen und auch in der Prozessautomatisierung hilfreich sein. Der negative Aspekt ist, dass das Produkt sich auf die Arbeiten von fünf ABB-Geschäftsbereichen stützt und nur ein relativ kleines Team für Marketing, Sales und Support zuständig ist.

CommScope (iTRACS)

CommScope hat vor zwei Jahren iTRACS übernommen. Deren Produkt „Converged Physical Infrastructure Management“ (CPIM) heißt jetzt „iTRACS DCIM“. Dieses gilt als gut auf künftige Anforderungen eingestellt, unter anderem weil es IT Service Management (ITSM) integriert. Daher setzt es Asset Management voraus, immer eine aufwändige Geschichte. Das Produkt ist reich an Features, was es aber komplex macht und zunächst seine Nutzung erschwert.

Cormant

Cormant ist mit „Cormant-CS“ seit 2003 am Markt, das Schnittstellen, unter anderem zu ServiceNow, SDE, BMC Remedy, SAP financials und HO Operations Manager, bietet. Das Produkt ermöglicht anwenderspezifische Sichten auf die Infrastruktur und die Abhängigkeiten zwischen ihren Bestandteilen. Allerdings kann seine eigene Asset-Datenbank nicht gut mit anderen Configuration Management Datenbanken (CMDBs). Folglich ist die Integration mit bestehenden ITSM-Systemen und darauf aufbauenden Workflow-Lösungen problematisch.

Device42

Device42 ist ein seit drei Jahren bestehender reiner DCIM-Anbieter mit gleichnamigem Produkt. Das erhält ein Lob wegen der Einfachheit seiner Installation und Bedienung. Auch könnte das an Zahl der Devices und IP-Adressen orientierte Preismodell für weniger große Anwender attraktiv sein. Doch bisher beschränken sich die Kunden auf wenige große Anwender. Funktional ist die Lösung beschränkt.

Emerson Network Power

Emerson Network Power soll als eigenständiges Tochterunternehmen von Emerson im Herbst nächsten Jahres an die Börse kommen. Das Kernprodukt „Trellis“ ist aus den Übernahmen der DCIM-Pioniere Aperture und Avocent im Jahre 2009 hervorgegangen. Zwar soll es für den Übergang der Anwender der Legacy-Produkte einen soliden Plan geben. Dessen Realisierung lässt allerdings auf sich warten. Bei den Anwendern gebe es Unzufriedenheit über die Komplexität von Trellis, welche seine Einrichtung verzögere und damit die Effektivität begrenze.

(ID:43793908)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung