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Die Angebote der Top Player unter der Lupe
Google Apps beinhaltet Cloud-basierte Services wie Email, Collaboration und Produktivitätstools. Die Apps sind vollständig webbasiert und benötigen keine weitere Desktopsoftware. Google vermarktet mehrere Versionen: Google Apps (kostenlos), Google Apps for Business, Google Apps for Government sowie Google Apps for Education (kostenlos).
Zu den Vorteilen gehört, dass Google Apps vollständig Cloud-basiert ist. Der Anbieter übernimmt alle Wartungen im Hintergrund auf dem Backend, so dass Anwender keine Updates durchführen müssen. Die Suite bietet Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation mit Echtzeitzugriff für mehrere Benutzer. Darüber hinaus haben Anwender Zugriff auf Cloud Storage, Kollaboration und Dateisynchronisierung über alle Plattformen.
Google Apps enthält zudem robuste Kommunikationstools wie Instant Messaging, Sprachtelefonie sowie Video Meetings mit Screensharing. Diese Funktionen sind sowohl in Docs als auch GMail integriert.
Google Apps unterstützen die beiden wichtigsten Mobilplattformen, iOS und Android. Sie ermöglichen ein Management mobile Geräte, so dass Administratoren entsprechende Regeln für die Anwender aufstellen können.
Zu den Schwächen des Google-Portfolios gehört, das sie weitgehend ein konsumentenorientiertes Design haben, das für manche Unternehmen zu unprofessionell wirken kann.
Google Apps ist nur als mandantenfähiger hosted Service verfügbar. Bisher gibt es keine dedizierte Version.
MICROSOFT
Microsoft Office 365 ist der Nachfolger der Microsoft Business Productivity Online Suite (BPOS). Zu dem Services gehört Microsoft Exchange Online für Email und Zusammenarbeit basierend auf dem Microsoft Exchange Server 2010. Microsoft Office Web Apps sind die webbasierte Version von Word, Excel, PowerPoint sowie OneNote. SharePoint Online ermöglicht die Zusammenarbeit im Team und Dokumentenmanagement, basieren auf dem SharePoint Server 2010. Lync Online ist der Instant Messaging (IM) von Microsoft. Alle Services hostet Microsoft in redundanten Rechenzentren mit einer 99.9igen SLA.
Zu den großen Vorzügen von Office 365 zählt die Möglichkeit, Zugriff auf die Cloud-basierte Version von Microsoft Office zu haben. Der Hersteller hat erstmals die 2010-Versionen seiner Messaging- und Kollaboration-Servertechnologien (Exchange Server 2010, SharePoint Server 2010 und Lync 2010) für die Cloud entwickelt und damit eine bessere Nutzererfahrung für Unternehmen geschaffen.
Ein weiterer Vorteil der Cloudversion liegt im Enterprise Agreement (EA), das eine gemischte Nutzung der Onpremise und hosted Version der Servertechnologien ermöglicht. Dadurch können Kunden in ihrem eigenen Tempo in die Cloud migrieren.
Zu den Nachteilen zählt momentan noch, dass die Updates der Microsoft Office 365 Services noch nicht so bruchlos sind wie die anderer Cloud-basierter Lösungen. Sie erfordrn noch die Beteiligung des Anwenders. Zudem müssen Anwender erst ihre Onpremise Technologie upgraden, bevor sie die gesamte Funktionalität von Office 365 nutzen können.
Microsoft verlangt 30.000 Lizenzen für eine dedizierte Version. Die meisten anderen Provider starten bei 3.000 Plätzen für eine dedizierte Version.
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