Kombinierte C39-Ausgänge für C14- und C20-Netzkabel Die jüngsten Rack-PDUs von Eaton sorgen für Effizienz und Flexibilität

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Der Spezialist für Energie-Management Eaton hat die vierte Generation seiner Rack Power Distribution Units (PDUs) vorgestellt. Sie sollen durch gesteigerte Effizienz, Sicherheit und Flexibilität in modernen Rechenzentren punkten.

Eaton PDUs der vierten Generation weisen zahlreiche Verbesserungen für mehr Effizienz und Sicherheit auf.(Bild:  Eaton)
Eaton PDUs der vierten Generation weisen zahlreiche Verbesserungen für mehr Effizienz und Sicherheit auf.
(Bild: Eaton)

Die aktuelle Rack PDU G4 von Eaton soll ein hohes Maß an Sicherheit und Geschäftskontinuität sicherstellen. In die jetzt veröffentlichte vierte Produktgeneration flossen auch Kunden- und Markt-Feedback ein. Im Ergebnis entstand laut Eaton eine PDU, die unter anderem Netzwerk- und Stromredundanz, Serverkapazität und betriebliche Flexibilität erheblich verbessert, während gleichzeitig der Energiebedarf reduziert wurde.

Eaton-Produktmanager Simon Feger erläutert: „Planer von Rechenzentren mussten bisher die benötigte Anzahl der C13- (10 A) und C19- (16 A) Ausgänge schätzen.“. Die Rack PDU G4 biete nun innovative kombinierte C39-Ausgänge, an die sich sowohl C14- als auch C20-Netzkabel sicher anschließen lassen. Sie werden durch ein eingebautes Fixierungssystem unterstützt. „Durch die Nearshore-Fertigung bietet die Rack PDU G4 außerdem den Vorteil einer kürzeren Vorlaufzeit“, so Feger.

Hohe Messgenauigkeit und Sicherheit

Die Eaton PDUs der vierten Generation können bis zu 48 Steckdosen in einem einzigen Gehäuse mit einer Messgenauigkeit von einem Prozent hinsichtlich Stroms, Spannung und Leistung überwachen. Dies ermöglicht unter anderem höhere Genauigkeit für interne Abrechnungen und Anwendungen in Co-Location-Rechenzentren.

Auch in Sachen Sicherheit geht die vierte PDU-Generation einen Schritt voran: „Angesichts der Tatsache, dass Embedded Devices ein beliebtes Ziel für Cyber-Angriffe sind, schützt die neueste Rack-PDU von Eaton die angeschlossenen Server vor Hackerangriffen und anderen Störungen und wird durch Cybersecurity-Zertifizierungen unabhängiger Stellen gestützt: UL 2900-1 und IEC 62443-4-2“, verdeutlicht Feger.

Verbesserte Redundanz, Umwelt im Blick

Für Netzwerkredundanz ist ebenfalls gesorgt: Die PDU G4 bietet zwei GB-Ethernet-Ports, die sich auch zur Verbindung der PDUs untereinander nutzen lassen. Insgesamt können bis zu 32 in Reihe geschaltete PDUs an beiden Enden mit dem Netzwerk verbunden werden.

Auch die Stromredundanz auf PDU-Ebene wurde verbessert: Dank neuer Power-Sharing-Funktion kann eine PDU ein zweites Netzwerk-Management- und -steuerungsmodul auch dann mit Strom beliefern, wenn dessen PDU nicht mehr vom Netz versorgt wird. Dadurch bleibt der Zugriff auf kritische Daten und Messwerte möglich.

Eaton hat zudem die Umwelt im Blick und die PDU dementsprechend möglichst energiesparend gestaltet. So halten die Latching-Relais der Switch- und Managed-Modelle ihren Schaltzustand auch ohne kontinuierliche Stromzufuhr. Dadurch sinkt der Stromverbrauch eines PDU-Modells mit 48 Ausgängen um 80 Prozent im Vergleich zu einem Standardmodell.

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