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Die Integrierten von Fujitsu

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Hardware zählt doch

Darüber hinaus kann das System mit Energie-Effizienz punkten. Nachweislich spart die Fujitsu-eigene Technik „Cool-safe Advanced Thermal Design“, die auch beim Deutschen Rechenzentrumspreis gut abschnitt, bis zu 27 Prozent bei der Kühlung.

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Auch in punkto Lizenzen könne sich der Einsatz eines integrierten Systems von Fujitsu lohnen, so Michels. Beispielsweise ist die virtuelle SAN-Technik von VMware zwar Bestandteil von ESXi, VSAN wiederum Bestandteil von EVO:Rail, dennoch benötigen Kunden hierfür eine eigene Lizenz. In den Fujitsu-Plattformen sind bereits die entsprechenden Lizenzen integriert.

Die Referenzarchitekturen und das Neue

Naturgemäß haben integrierte Systeme Einschränkungen bezüglich der Flexibilität. So benötigt Primeflex for VSAN pro Server eine SSD. Wer flexibler sein möchte, greift auf die Referenzarchitekturen aus „vShape“ (siehe Abbildung ) zurück. Diese umfassen Plattformen von 25 bis zu 2.400 virtuelle Maschinen, erlauben neben dem Fujitsu-eigenen Speichersystem „Eternus DX“ auch „Netapp FAS“. Fester Bestandteil sind jedoch Brocade-Switches und „Primergy-Server“.

Für alle, denen jedoch die Virtualisierungskapazität noch nicht reicht, bietet Fujitsu nun Primeflex for Egenera PAN an. Es gibt das integrierte System in drei Größen: Small für rund 400 VMs, Medium für 800 bis 1.000 VMs und Large für 1.800 bis.2.000 VMs; Letzteres ist allerdings noch ein theoretischer Wert.

Das System punktet mit einem N+1-Hardware-Failover und einem einzigen, automatisierten Wiederherstellungsplan. Dennoch benötigt die Plattform im Falle einer Disaster-Recovery-Konfiguration am Sekundärstandort weder die gleiche Konfiguration noch zusätzliche Lizenzen für die Anwendungssoftware.

Kunden dürfen mit vergleichsweise geringen Investitions- und Lizenzierungskosten rechnen, das die Funktion „Virtual Machine Instance“ (VMI)" eingebaut ist. Zudem können Kunden verschiedene Server wählen, etwa Rack- oder Cloud-Server.

Integriertes für Microsoft

Eher am unteren Ende in Bezug auf die Anzahl der virtuellen Maschinen angesiedelt ist „Cluster-in-a-box“. (Abbildung 12? zeigt einen Vergleich der unterschiedlichen Virtualisierungs-Plattformen von Fujitsu) Das ist quasi das Primeflex-Pendant zur konvergenten oder gar hyperkonvergenten VMware-Plattform. Nach Angaben von Fujitsu-Evangelist Michels, streiten sich die Analysten noch, welcher Titel hier der richtige ist. Das System gibt es in zwei Compute-Ausführungen: mit einem BX-System als Grundlage oder als Rack-Variante auf zwei Höheneinheiten.

Neu im Primeflex-Microsoft-Portfolio sind übrigens Anwendungsoptimierungen für „Exchange”, für „Lync” und für das „Office Master Gate“. Diese Systeme sollen insbesondere den Mittelstand ansprechen.

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