Projekt-Management-Werkzeuge für kleine Unternehmen im Vergleich

Der Projekt-Management-Tool-Test

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9. Liquid Planner

In der Beschreibung von "Liquid Planner" fällt der Begriff "Kuddelmuddel".
In der Beschreibung von "Liquid Planner" fällt der Begriff "Kuddelmuddel".
(Bild: Springest.de)
Die Einschätzung von Springest zu "Liquid Planner" ist klar: „Trotz des modernen Interfaces sowie ausgefallenen Icons und Buttons ein ziemliches Kuddelmuddel“. Arbeitet man zum ersten Mal mit diesem Tool, weiß man nicht, wo man anfangen soll. Handbuch und Video-Training sind bei diesem Tool kein überflüssiger Luxus!

Dieses Tool verfügt über Möglichkeiten/ Funktionen, die ein kleines Unternehmen nicht braucht. Das Anbinden an Google-Outlook-Apple Calendar, Microsoft Project, Quickbooks ist möglich.

10. Asana

Das Tool "Asana" erhält Lob für die Benutzerführung.
Das Tool "Asana" erhält Lob für die Benutzerführung.
(Bild: Springest.de)
"Asana" sorgt dafür, dass Nutzer nichts falsch machen können. Projekte lassen sich einfach erstellen und in To-Do-Listen sowie durch Hinzufügen von Aufgaben organisiert werden. Ein Handbuch ist überflüssig, alles ist selbsterklärend.

Dieses Tool besteht aus einem Drei-Spalten-Layout. Die Projekte stehen dabei ganz links, in der Mitte findet man die Listen und Aufgaben des ausgewählten Projektes und ganz rechts stehen Details des Projektes oder der Aufgabe.

Zum Funktionsumfang gehört:

  • einloggen via Google Account ist möglch
  • einfaches Hinzufügen von Benutzern (pro Liste oder Aufgabe)
  • erstellen mehrerer „Arbeitsbereiche“, zum Beispel nach Programmierer, Designer und privat geordnet
  • Tastaturkürzel für besonders schnelles Arbeiten
  • Anzeige von Aufgaben und Projekten für jede zugeordnete Person

Nachteile:

Viele Zusatzfunktionen wie Timetracking, Foren, Blogs fehlen. Integration mit externen Apps hat Springest „nicht direkt gefunden“.

11. Nozbe

"Nozbe" bietet in der Online-Variante Basisfunktionen.
"Nozbe" bietet in der Online-Variante Basisfunktionen.
(Bild: Springest)
Von "Nozbe" hat Springest ausschließlich die Online-Version getestet, nicht die Desktop-Variante, deren Interface anders aussieht. Die Online-Version ist klar gegliedert, es fehlt das Wirrwarr aus Knöpfen, Links und anderen Dingen, das Vergleichsprodukte bieten.

Sobald sich der Anwender einloggt, erscheint ein großer grüner Button: “neues Projekt erstellen”. Ist die Hürde genommen und ein Projekt angelegt, wird der Nutzer direkt zum Projekt geleitet.

Aus folgenden drei Hauptaufgaben kann man auswählen: Actions (Aufgaben erstellen), Notes und Files. Weiter kann man auch noch andere Inhalte importieren aus Evernote, Dropbox oder Box. Alles ist hierbei selbsterklärend.

Die Funktionen für das Anlegen und Verwalten von Projekten und Aufgaben sind zwar einfach, aber voll ausreichend. Möchte man dennoch Timetracking- und Nachrichtenfunktion nicht missen, ist dieses Tool wahrscheinlich zu rudimentär.

Das aber gibt es:

  • Zuweisen von Aufgaben zu “Kontexten” (Kategorien)
  • Erstellen von Aufgaben per E-Mail, Twitter, Browser etc.
  • Hinzufügen von Personen zu einem Projekt (mit einer E-Mail möglich)
  • direkte Vorschau von Dateianhängen (im Falle von Abbildungen)
  • Desktop-Applikation möglich
  • Integration mit externen Apps wie Evernote, Google kalender, Dropbox und Box

Springest hat keine wahrhaftigen Nachteile gefunden.

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