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Dokumenten- und Datei-Verwaltung mit Windows 7 und Windows Server 2008 R2

Der optimierte Umgang mit Windows-Bibliotheken

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Das Arbeiten mit Skripten und dem Active Directory

Wenn Administratoren ein Skript in die netlogon-Freigabe kopieren, wird es durch den Dateireplikationsdienst (File Replication Service, FRS) automatisch auf die anderen Domänencontroller repliziert. Der lokale Speicherort der netlogon-Freigabe auf einem Windows Server 2008 R2 ist das Verzeichnis \Windows\SYSVOL\sysvol\<Domänennamen>\scripts.

In einem Active Directory lassen sich neben den klassischen Skripts auch Skripte beim Anmelden und Abmelden sowie beim Starten und Herunterfahren eines Computers einsetzen. Die Skripte werden in den Gruppenrichtlinien an folgender Stelle hinterlegt:

  • Skripte für Computer zum Starten und Herunterfahren werden über Computerkonfiguration/Richtlinien/Windows-Einstellungen/Skripts gesteuert.
  • Skripte für Anwender beim An- oder Abmelden werden über Benutzerkonfiguration/Richtlinien/Windows-Einstellungen/Skripts gesteuert.
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Klicken Administratoren doppelt auf den jeweiligen Eintrag und dann auf die Schaltfläche „Dateien anzeigen“, öffnet sich ein Explorer-Fenster. Hier kopieren Administratoren anschließend die Skriptdatei und die verwendeten Steuerdateien von Bibliotheken. Über die Schaltfläche „Hinzufügen“ wählen Administratoren dann das Skript aus.

Auch die Kombination von klassischen Skripts und solche über Gruppenrichtlinien ist möglich. Es ist auch kein Problem, wenn die Skripts in den Gruppenrichtlinien von übergeordneten OUs nach unten vererbt und in den untergeordneten OUs weitere Skripts gestartet werden.

Der Autor;

Thomas Joos ist Autor zahlreicher IT-Fachbücher und Blogger bei DataCenter-Insider. Er lebt in Bad Wimpfen.

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