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Dokumenten- und Datei-Verwaltung mit Windows 7 und Windows Server 2008 R2

Der optimierte Umgang mit Windows-Bibliotheken

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Skripte passen Einstellungen und Symbole von Bibliotheken an

Der Ordner „Dokumente“ in einem Profil in Windows 7 ist der wichtigste Bestandteil der gleichnamigen Bibliothek. Für die Anwender ändert sich bei der Umleitung nichts. Diese arbeiten mit den normalen Verknüpfungen des Rechners, auch mit den Bibliotheken.

Grundsätzlich läuft die Steuerung von Bibliotheken über Steuerungsdateien auf dem Client. Administratoren können entweder diese auf den Clients bearbeiten, oder zentral Steuerungsdateien speichern und diese über Anmeldeskripte auf die Computer kopieren lassen. Um Bibliotheken über deren Konfigurationsdateien zu steuern, navigieren Administratoren zum Verzeichnis C:\Users\<Benutzername>\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Libraries.

Damit der Ordner „AppData“ sichtbar ist, müssen über „Organisieren/Ordner- und Suchoptionen“ zunächst die versteckten Dateien angezeigt werden. In diesem sind die Konfigurationseinstellungen der Bibliotheken auf dem Computer gespeichert.

Der Einsatz von Remote-Desktop-Servern

Öffnen Administratoren die Datei der Bibliothek im Windows-Editor, lassen sich Einstellungen vornehmen, zum Beispiel das Icon der Bibliothek. Dazu öffnen Administratoren den Editor durch Eingabe von „notepad“ im Suchfeld des Startmenüs und ziehen die Datei in das Fenster. Das Symbol ist zum Beispiel in der Zeile <iconReference>imageres.dll,–1005</iconReference> festgelegt (siehe: Abbildung 8).

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Diese Steuerungsdateien können sich Administratoren zu Nutze machen, da diese auch auf Remote-Desktop-Servern funktioniert. Dazu erstellen Administratoren zum Beispiel eine Bibliothek mit Pfaden die auf allen Client-Computern oder Remote-Desktop-Servern funktioniert.

Die Steuerungsdatei der Bibliothek lässt sich aus dem Verzeichnis kopieren. Durch das Kopieren einer solchen Datei auf einen Client-Computer oder Remote-Desktop-Server, zum Beispiel über an Anmeldeskript über Gruppenrichtlinien oder den Benutzereigenschaften, ist die Bibliothek auf dem entsprechenden Computer ebenfalls automatisch vorhanden.

Der Steuern von Anmeldeskripten über Gruppenrichtlinien

Wird die Steuerungsdatei bei jedem Anmelden kopiert, ist sichergestellt, dass die Bibliothek auf dem Client-Computer oder dem Remote-Desktop-Server immer die gleichen Einstellungen verwendet. Das Kopieren funktioniert in Echtzeit auch im laufenden Betrieb.

Haben Administratoren Musterdateien für die Bibliotheken erstellt und kopiert, lassen sich diese über Anmeldeskripte auf die Zielrechner kopieren. Die klassischen Anmeldeskripts werden auf der Registerkarte Profil in den Eigenschaften bei den Benutzerkonten hinterlegt.

Diese Skripts können problemlos weiter in einem Windows Server 2008 R2-Active Directory verwendet werden. Damit die Skripts beim Anmelden auch gestartet werden, müssen die Dateien in der Freigabe „netlogon“ auf den Domänen-Controller liegen. Das gilt auch für Programme oder andere Skripts, die wiederum von den Anmeldeskripts gestartet werden.

weiter mit: Das Arbeiten mit Skripten und dem Active Directory

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