Dell verspricht: flexibel wie 3-Tier, einfach wie HPC Dell Private Cloud – mit und ohne VMware

Quelle: Pressemitteilung Dell 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Dell wirbt mit seinem „Private Cloud“-Angebot für „disaggregierte“ Infrastrukturlösungen: flexibel beim Hard- und Softwarestack und in unter 2,5 Stunden im eigenen Datacenter lauffähig. Zudem angekündigt: neue Flash-Backup-Systeme und eine KI-gestützte Ransomware-Erkennung.

Blick von der Pressebank: Dell stellt seine Infrastruktur-Neuerungen auf der „Dell Technologies World 2025“ vor. (Bild:  Ulrike Ostler / Vogel IT-Medien)
Blick von der Pressebank: Dell stellt seine Infrastruktur-Neuerungen auf der „Dell Technologies World 2025“ vor.
(Bild: Ulrike Ostler / Vogel IT-Medien)

Auf der hauseigenen Konferenz „Dell Technologies World 2025“ hat Dell ein neues „Private Cloud“-Angebot und weitere Neuerungen seines Portfolios für eine „disaggregierte Infrastruktur“ vorgestellt. Ziel des Unternehmensansatzes sei es, die Flexibilität einer konventionellen dreistufigen (3-Tier) Architektur von Hardwarekomponenten mit der vereinfachten Bereitstellung und Verwaltung hyperkonvergenter Infrastrukturen (HPC) zu verbinden. Dabei sollen Kunden eine freie Wahl von Softwarestack und Hypervisor haben und (Dell-)Hardwarekomponenten flexibel ersetzen und skalieren können.

Dell verspricht 90% weniger Schritte bei Private Cloud-Bereitstellung

Im Rahmen eines neuen „Dell Private Cloud“-Dienstes sollen Kunden aus einem breiten Angebot von Cloud-Ökosystemen wählen können. Diese sollen dann vereinfacht und automatisiert auf verschiedenen Arten von Dell-Hardware im eigenen Rechenzentrum (On-Premises) bereitgestellt werden. Dafür stellt Dell Kunden einen Katalog validierter „Blaupausen“ (Blueprints) für die automatisierte Bereitstellung von Software-Stacks verschiedener Partner (darunter Broadcom/VMware, Nutanix und Red Hat) zur Verfügung. Damit sollen neue Cloud-Cluster binnen 2,5 Stunden einsatzbereit sein.

Kompatibilität mit verschiedenen Hypervisoren und Betriebssystemen

Dabei versicherte Varun Chhabra, Senior Vice President of Infrastructure and Telecom Marketing bei Dell, in einem Pressebriefing im Vorfeld der Hausmesse, dass die „Dell Private Cloud vollständig transferierbar, erweiterbar und wiederverwendbar ist. Konkret bedeutet dies, dass Kunden die Flexibilität und die Freiheit haben, ihr eigenes Cloud-Betriebssystem oder ihre Hypervisor-OS-Lizenzen […] mit der Infrastruktur der Dell Private Cloud zu nutzen“.

Grundlage der Dell Private Cloud (und in Zukunft folgender Angebote) ist die „Dell Automation Plattform“, welche neben automatisierter Softwarebereitstellung auch KI-gestützte Observability- und Verwaltungsfunktionen für die lokale Dell-Infrastruktur bieten soll. In Kombination mit „VMware vSphere“ ist die Dell Private Cloud bereits verfügbar – Ausführungen für weitere Softwarestacks und ein separater Release der Dell Automation Plattform sollen im zweiten Halbjahr 2025 folgen.

Flash-Backup-Systeme und KI-gestützte Ransomware-Erkennung

Einen Schritt weiter soll die Plattform „Dell Native Edge“ gehen und neue Funktionen für Lastensteuerung, Backups und VM-Migration auch in Verbindung mit der Hardware anderer Hersteller anbieten.

Zu den weiteren angekündigten Neuerungen des Infrastruktur-Angebots gehören schnellere SSD-basierte „Power Protect“-Backup-Systeme (verfügbar ab August 2025), erweiterte Cloud-Bursting- und Sicherungsoptionen für die Speicherverwaltung „Power Scale“ und das Tool „Power Store Advanced Ransomware Detection“ (erscheint im zweiten Halbjahr 2025). KI-gestützt soll es Ransomware besonders frühzeitig auffinden und dabei nicht nur bekannte Muster, sondern auch neuartige Löschvorgänge und Verschlüsselungsaktivitäten als bedrohlich erkennen.

(ID:50429847)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung