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Der BS2000-Mainframe – ein sicherer Anker
Die Programme der BHT sowie das Modul WADIS-See sind auf einem BS2000-Host installiert. Im Jahr 2005 lief der bis dahin genutzte BS2000-Mainframe, der 10 Jahre zuverlässige Dienste geleistet hatte, aus der Wartung. Für die Verantwortlichen der dbh kam es jetzt darauf an, ein System zu finden, auf dem die Eigenanwendungen problemlos weiter ablaufen konnten. Außerdem musste es ebenso zuverlässig wie leistungsstark sein, „denn einen Ausfall unseres Telematiksystems können und wollen wir uns bei einem Betrieb rund um die Uhr nicht leisten“, kommentiert Rudolf Klassen, Leitung IT Services bei der dbh. So fiel dann die Entscheidung wieder recht schnell auf einen BS2000-Mainframe, diesmal auf den Business Server SX150. Mit dieser Wahl konnte die dbh nicht nur ihre Anwendungen ohne große Änderungen migrieren, sondern auch die Leistung der aktuellen Applikationen erheblich erhöhen. Ein wichtiges Argument, da die Daten zeitnah bearbeitet werden müssen. Gleichzeitig ließen sich jetzt auch neue Software-Tools für die Hafentelematik in Betrieb nehmen. Und die Verfügbarkeit des Systems wurde mit dem Einsatz des neuen Servers ebenso weiter erhöht: Hardware-Features wie Dynamische Rekonfiguration (DR) und Online Replacement, also der Ersatz redundanter Systemkomponenten im laufenden Betrieb, garantieren die Zuverlässigkeit, die eine solche Datendrehscheibe benötigt. „Die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit des Systems waren Gründe für uns, wieder auf BS2000-Mainframes zu setzen“, ergänzt Klassen. Da der Business Server neben BS2000/OSD Systemumgebungen parallel auch Solaris-Umgebungen unterstützt, könnte die dbh in Zukunft beispielsweise auch Unix-Anwendungen auf derselben Hardware-Plattform ablaufen lassen.
Speicherkonsolidierung mit der virtuellen Magnetbandlösung CentricStor
Mit der neuen SX150 wurde bei der dbh gleichzeitig eine neue Bandspeicherumgebung installiert. Klassen fand mit der virtuellen Magnetbandlösung Centricstor von Fujitsu Siemens Computers eine geeignete Lösung, um sowohl die Daten des Mainframes zuverlässig zu sichern als auch gleichzeitig die gesamte Magnetbandumgebung der dbh zu konsolidieren. So konnten neben der SX150 mit Standard Fiber Channel-Anschluss auch die weiteren 100 Intel-basierten Produktions-, Applikations- und Datenbankserver über das ausfallsichere SAN des Rechenzentrums an das virtuelle Speichersystem angebunden werden, und dies ohne Modifikation der Applikationslandschaft. „Mit der konsolidierten Bandverarbeitung für alle Backup- und Recovery-Prozesse haben wir unsere gesamte IT-Architektur erheblich vereinfacht und effizienter gemacht“, so Klassen.
Die eingesetzte Centricstor Smart Backup Unit sichert über 16 virtuelle Bandlaufwerke alle Daten der angeschlossenen Server über den internen Cache autonom und in einem regelbasierten Prozess auf nur zwei angeschlossene physische Bandlaufwerke. Gegenüber den Servern verhält sich Centricstor dank seiner True TapeVirtualisierung wie ein reales physikalisches Bandarchiv. Dadurch können bestehende Sicherungs- und Restore-Jobs ohne Änderungen weiterverwendet werden. Da die Backup-Unit am Backend aber alle marktgängigen Bandarchive, Laufwerke und Formate unterstützt, kann die dbh jetzt auch für ihre Mainframe-Anwendungen auf aktuelle und kostengünstigere LTO-Laufwerke umsteigen.
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