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Seitenkühler glänzen mit hoher Energie-Effizienz
Darüber hinaus überzeugen Seitenkühler mit hoher Energie-Effizienz: Da die Kaltluft auf kürzestem Weg zum Rack gelangt, geht nur sehr wenig Kühlleistung verloren. Noch einmal verringern lassen sich Kühlleistungsverluste durch Kaltgang-Warmgang-Konfigurationen (siehe: Abbildung 3).
Und nicht zuletzt wird bei Seitenkühler-Systemen auch der Aufwand für Befeuchtungsmaßnahmen deutlich reduziert, da die Geräte mit hohen Kältemittel-Verdampfungstemperaturen arbeiten und der Luft so kaum Feuchtigkeit entziehen. Diese vielfältigen Effizienzvorteile reichen so weit, dass Seitenkühler-Systeme zumindest für kleine und mittlere Rechenzentren ebenso wirtschaftlich zu betreiben sind wie eine Umluft-Klimatisierung.
Indirekte Freikühlung und gleitender Mischbetrieb
Seitenkühler-Systeme gibt es derzeit in insgesamt drei Varianten, die sich sowohl in Sachen Kälte-Erzeugung als auch mit Blick auf den Umfang des Kompressoreinsatzes unterscheiden:
- als DX-Systeme (DX = Direct Expansion) mit geschlossenem Kältemittelkreislauf,
- als CW-Systeme (CW = Chilled Water) mit Kälte-Erzeugung über zentralen Kaltwassersatz (siehe: Abbildung 4) sowie
- als GES-System mit indirekter dynamischer freier Kühlung – eine spezielle, von Stulz entwickelte Hybridlösung.
Die geringsten Investitionskosten fallen bei DX-Systemen an. In puncto Betriebskosten sind sie allerdings die teuerste Lösung, da der Kompressor hier ganzjährig im Einsatz ist, was mit hohem Stromverbrauch einhergeht.
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