Die flexible Alternative zum Doppelboden im Rechenzentrum

Datacenter-Klimatisierung via Seitenkühler

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Die Hybridlösung von Stulz

Eine sinnvolle Alternative sind CW-Systeme, die sich durch einen Kaltwassersatz mit freier Kühlung die Kühlwirkung der Außenluft zunutze machen können. Damit reduziert sich die Kompressorlaufzeiten.

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Die in der Gesamtkostenbetrachtung günstigste Lösung ist jedoch das hybride GES-System, dessen Anschaffungskosten zwar mit denen eines CW-Systems vergleichbar sind, das dafür aber die geringsten Betriebskosten aller erhältlichen Systeme aufweist. Das GES-System ist mit zwei geschlossenen, voneinander unabhängigen Kühlkreisläufen ausgestattet: einem Kältemittelkreislauf mit klassischer Kompressorkühlung sowie einem Kühlwasserkreislauf mit indirekter dynamischer freier Kühlung.

Beide Kreisläufe benutzen gemeinsam ein- und denselben externen Rückkühler und können wahlweise alleine oder in Kombination betrieben werden. Da bei dieser Lösung eine weit höhere Kühlwasserrücklauf-Temperatur möglich ist als bei CW-Systemen, kann im Gegensatz zu diesen die Kühlwirkung der Außenluft nahezu ganzjährig nutzbar gemacht werden.

Mischbetrieb von Kompressor- und Freikühlung

Mit Hilfe drehzahlgeregelter Kompressoren lässt sich darüber hinaus ein gleitender Mischbetrieb von Kompressor- und Freikühlung realisieren: Der Kompressor wird stufenlos höher oder tiefer geregelt, sobald die Freikühlleistung sinkt oder steigt.

Dank dieser Komponenten kommt das System auf eine Kompressorlaufzeit von rund 2.300 Stunden jährlich und damit auf eine Laufzeit, die in etwa halb so hoch ist wie die Kompressorlaufzeit herkömmlicher CW-Systeme. RZ-Betreibern, die sich für eine Klimatisierung via Seitenkühler-Technologie entscheiden, bietet das GES-System somit die beste Energiekostenbilanz und damit mittelfristig die niedrigsten Gesamtbetriebskosten.

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