Treiberverwaltung mit Pnputil Das Skripten von Treiberinstallationen in der Befehlszeile

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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„Pnputil“ ist ein Befehlszeilen-Tool, das Administratoren:innen bei der Verwaltung von Treiberpaketen unterstützt. Es ermöglicht das Hinzufügen, Installieren und Löschen von Treibern sowie das Auflisten installierter Pakete. Da es direkt in Windows integriert ist, entfällt die Notwendigkeit eines separaten Downloads.

„Pnputil“ kann dabei helfen, Treiber in der Befehlszeile von Windows zu installieren.(Bild:  Thomas Joos)
„Pnputil“ kann dabei helfen, Treiber in der Befehlszeile von Windows zu installieren.
(Bild: Thomas Joos)

Mit Pnpitil lassen sich Treiberpakete effizient verwalten. Administratoren können neue Treiber dem Treiberspeicher hinzufügen, bestehende Pakete installieren oder nicht mehr benötigte Treiber entfernen. Zudem bietet das Tool die Möglichkeit, eine Übersicht der derzeit im Treiberspeicher befindlichen Pakete anzuzeigen. Dabei werden ausschließlich nicht integrierte Treiber gelistet, da Windows eigene Treiberpakete in seinen Standardinstallationen oder Service Packs mitliefert.

Zum Beispiel kann mit dem Befehl pnputil /add-driver x:\driver.inf ein neues Treiberpaket hinzugefügt werden. Um mehrere Treiber gleichzeitig zu installieren, lässt sich pnputil /add-driver c:\oem\*.inf nutzen.

Falls ein nicht mehr benötigtes Treiberpaket entfernt werden muss, steht der Befehl pnputil /delete-driver oem0.inf zur Verfügung. Sollte das Löschen erzwungen werden müssen, ist dies mit pnputil /delete-driver oem1.inf /force möglich.

Pnputil ist Bestandteil von Windows

PnPUtil ist in allen Windows-Versionen im Verzeichnis %windir%\system32 enthalten. Da es fester Bestandteil des Betriebssystems ist, braucht es keinen zusätzlichen Download.

Um das Tool zu nutzen, muss eine Eingabe-Aufforderung mit Administratorrechten geöffnet werden. Durch Eingabe von pnputil /? lassen sich sämtliche verfügbaren Befehlsoptionen anzeigen.

Neben der Treiberverwaltung können mit Pnpitil auch Geräte aktiviert und deaktiviert werden. Zum Beispiel lässt sich ein Gerät mit einer spezifischen Instance-ID durch den Befehl pnputil /disable-device "USB\VID_045E&PID_00DB\6&870CE29&0&1" deaktivieren. Um alle Geräte mit einer bestimmten Hardware-ID zu aktivieren, kann pnputil /enable-device /deviceid "USB\Class_03" verwendet werden.

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