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Virtualisierung muss sein
Wenn eine Organisation auch die Virtualisierung der Applikationen umsetzt, entsteht eine zusätzliche abstrakte Schicht, da ein einzelner physischer Server verschiedene virtuelle Maschinen unterstützen kann. Dadurch wird eine Leistungsverwaltung noch schwieriger, da weniger physische Nachweise verfügbar sind.

Transparenz und Sicherheit innerhalb der virtuellen Umgebung sind von enormer Wichtigkeit. Vor, während und nach der Migration ist die Nutzung von SNMP, Net Flow und virtuellen Taps zum Überwachen des Zustands, der Anbindung und der Verwendung der virtuellen Systeme entscheidend. Bei einigen Plattformen können Server zur effizienteren Nutzung von Hardware-Ressourcen automatisch verlagert und migriert werden. Daher sollten Serverbestand und -standort genau überwacht werden.
Taps, Ports, Spiegelung
Durch den Einsatz eines virtuellen Taps oder Ports zur Datenverkehrsspiegelung sollte der Applikationsdatenverkehr auf Server-Reaktionszeit und unzulässiges Verhalten überwacht und analysiert werden. Weil die Virtualisierung immer noch etwas Neues im Vergleich zu anderen Systemen in der IT-Organisation darstellt, wird sie bei Auftreten eines Problems oft als Erstes verdächtigt. Aus diesem Grund sollten Überwachungs-Tools verfügbar sein, die in der Lage sind, rund um die Uhr und schnell ein Problem mit dem physischen Netzwerk oder der virtuellen Umgebung zu isolieren.
Die Leistungsverwaltung ist der Schlüssel zur Erschließung der Investitionsrentabilität einer Konsolidierung des Rechenzentrums. Sie stellt sicher, dass die Organisation nicht nur die Kosteneinsparungen sondern auch die Vorteile der Optimierung, Sicherheit und Konformität nutzen kann, die aus diesem Projekt hervorgehen.
Der Autor:
Roger Holder ist Field Marketing Manager für Fluke Networks in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA).
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