Effizientere Rechenzentren, dichter vernetzt Das Rechenzentrum für KI, KI für das Rechenzentrum

Quelle: Pressemitteilung Commscope 2 min Lesedauer

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Das Datacenter-Wachstum wird 2025 weiter anhalten. Bei einem steigenden Anteil am weltweiten Stromverbrauch und der Suche nach effizienteren Ansätzen wird neben unkonventionellen Standorten auch eine standardisierte und dichtere Infrastruktur entscheidend werden.

Eine dichtere und standardisierte Glasfaser-Infrastruktur wird laut Commscope 2025 für Datacenter wichtiger werden. (Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Eine dichtere und standardisierte Glasfaser-Infrastruktur wird laut Commscope 2025 für Datacenter wichtiger werden.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Eine Verlangsamung des KI-Booms ist nicht in Sicht. Verbunden mit der anhaltenden Nachfrage nach HPC- und Cloud-Diensten wird auch 2025 ein Jahr des Datacenter-Wachstums. Drei klare Trends der Branche – Wachstum, Effizienz, Künstliche Intelligenz – bedeuten aber in der Praxis eine Reihe neuer Anforderungen an Rechenzentren – etwa eine dichtere und standardisierte Glasfaserinfrastruktur oder bei der Standortwahl Latenzzeiten und Stromverfügbarkeit zu balancieren.

Aus der Perspektive von Commscope, einem Produzenten von Netzwerk- und Infrastrukturprodukten, hat Jürgen Niethammer als Verantwortlicher für den europäischen Datacenter-Bereich die zentralen Trends für 2025 in Verbindung mit einhergehenden Herausforderungen und Lösungsansätzen vorgestellt.

Nicht nur die technologische Entwicklung bei den KI-Modellen, sondern auch der zunehmende Einsatz generativer KI für diverse Dienstleistungen soll laut Niethammer den Bedarf an KI-fokussierten Rechenzentren nochmal erhöhen.

Neben Unternehmen, die zunehmend auf KI-gestützte Funktionen beim Kundenservice oder bei der Finanzplanung setzen, gehören nicht zuletzt die Rechenzentren selbst zu den Nutzern von KI-Services, welche dabei helfen könnten, den Fachkräftemangel abzumildern.

Rechenzentren an „unerwarteten Standorten“

Rechenzentren werden auch laut der Prognose von Comscope einen immer größeren Stromanteil verbrauchen. Sowohl die Nachfrage nach zugänglichen Stromquellen wie auch Effizienzbestrebungen würden gleichzeitig dazu führen, dass Rechenzentren zunehmend auch an solchen Standorten entstünden, die aus der Perspektive optimaler Latenzzeiten ungewöhnlich erscheinen.

Gleichzeitig werde sich laut Niethammer Wasserkühlung weiter durchsetzen – als Baustein effizienterer Kühlungsysteme wie als praktische Anforderung rechenhungriger GPU-Server.

Platzsparende und standardisierte Infrastruktur wird bedeutender

Der steigende Energie- und Kühlbedarf bedeute aus Niethammers Sicht auch, dass Rechenzentren stärker auf platzsparende und dichtere Glasfasersysteme umsteigen werden. Gerade große GPU-Arrays, bei denen alle GPUs miteinander kommunizieren müssten, würden die Komplexität der geforderten Vernetzung signifikant erhöhen. Viele Rechenzentren müssten so auf Glasfasersysteme mit der höchsten verfügbaren Packungsdichte umrüsten.

Rechenzentren der großen Hyperscaler seien so dabei, von Glasfaserverbindungen mit je zwei 400 Gigabit-Leitungen auf native 800 Gigabyte-Bandbreiten zu migrieren.

Für Anbieter von Co-Location-Rechenzentren sei eine Standardisierung der Infrastruktur schwieriger zu erreichen, da wechselnde Kundenanforderungen, zumal mit neuen KI-Dienstleistungen, ein anderes Maß an Flexibilität erfordern würden.

Dennoch würden sich auch bei Co-Location-Anbietern standardisierte Ansätze für eine dichtere Glasfaservernetzung stärker etablieren. Aus der Perspektive von Commscope betont Niethammer neben Vorteilen bei der Effizienz auch neue Plug-und-Play-Technologien. Mit diesen könnten auch in großen Co-Location-Rechenzentren schlanke Teams aufrechterhalten werden.

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