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Die Entwicklung wird durch folgende Funktionen vereinfacht:
1. Unterstützung von Standard-Frameworks
Da die Plattform Standard-Entwicklungs-Frameworks wie Eclipse und Visual Studio integriert, müssen auch Entwickler, die mit C#, .NET, Java und der JVM arbeiten, kein spezielles Know-how für Cobol auf dem Mainframe haben. Je nach Bedarf und Anforderung des spezifischen Projekts ist es möglich, Eclipse und Visual Studio abwechselnd zu nutzen.
Entwickler können damit die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) auswählen, die am besten für die Anwendungsmodernisierung geeignet ist. Das heißt: Unerfahrene Cobol-Entwickler brauchen keine proprietären Mainframe-Entwicklungs-Tools lernen und können sich in dieser Umgebung schnell und einfach in der Programmiersprache zurechtfinden.
2. Grafische Werkzeuge für die individuelle Anpassung der Entwicklungsumgebung
Über den Application Workflow Manager kann der Entwickler die auf Eclipse basierende grafische Oberfläche (Perspective) an seine vorhandene TSO/ISPF-Entwicklungsumgebung einfach anpassen und seine gewünschten Workflows und Tools, die dort bereits vorhanden sind, integrieren. So ist es beispielsweise möglich, benutzerdefinierte Tabellen- oder Baumstrukturen, Filteransichten sowie neue Dialogboxen zu erstellen.
Zudem lassen sich Kontextmenüs, Schaltflächen und Menüfunktionen für Tools, die auf der Workstation oder dem Mainframe, zum Beispiel als REXX-Prozeduren, laufen, von der Eclipse IDE aus konfigurieren und ausführen. Das heißt: Es sind keine Eclipse Java Plug-ins zur Erweiterung der Benutzeroberfläche notwendig.

Um die Komplexität von Entwicklungs-Workflows zu reduzieren, kann ein Administrator vordefinierte Modelle für unterschiedliche Prozesse verwenden und beispielsweise mehrere Tools zu einer einzigen Aktion bündeln. All diese Anpassungen werden zentral definiert, umgesetzt und sind für das gesamte Team verfügbar, wenn die Entwickler ihre Eclipse-Projekte nach der Änderung wieder öffnen.
Da diese Vorgehensweise keine Änderungen der TSO/ISPF- und REXX-Prozesse erfordert, ist es möglich, den Betrieb der Entwicklungsumgebung auch parallel, also auf TSO/ISPF und Eclipse mit identischen Verfahren zu betreiben. Dadurch können neue Mitarbeiter ohne ISPF-Wissen, aber mit Eclipse-Erfahrung in die Mainframe-Entwicklung problemlos eingeführt werden.
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