Plattform verspricht Gleichgewicht von Autonomie und Struktur „Camunda 8.7“ integriert Orchestrierung von KI-Agenten

Quelle: Pressemitteilung Camunda 2 min Lesedauer

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Camunda bringt KI-Agenten in die Prozessautomatisierung: mit agentischer Orchestrierung, Ad-hoc-Subprozessen, erweitertem Copilot und RPA-Integration. Zusätzlich bietet die Version 8.7 eine KI-gestützte Dokumentenauswertung und eine SAP-Anbindung.

„Camunda 8.7“ will deterministische Orchestrierung (über BPMN) und nicht-deterministische Orchestrierung (über KI-Agenten) kombinieren.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
„Camunda 8.7“ will deterministische Orchestrierung (über BPMN) und nicht-deterministische Orchestrierung (über KI-Agenten) kombinieren.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Camunda, ein Berliner Spezialist für Prozessautomatisierung und Orchestrierung, hat die Version 8.7 seiner gleichnamigen Plattform vorgestellt. Das Highlight bildet eine weitreichende Integration von KI-Agenten. Damit will der Softwareentwickler an die stark gestiegene Nachfrage nach skalierbaren und effektiven KI-Funktionen im Unternehmensbereich reagieren. Deterministische und adaptive Prozesse sollen in Camunda unter einem Dach zusammengeführt werden, wodurch KI-Agenten die nötige Flexibilität unter Einhaltung klarer Regeln erhalten sollen.

BPMN-Diagramme im Dialog mit „Camunda Copilot“

Zu den teils neuen und teils jetzt allgemein verfügbar gemachten Funktionen gehört die Erweiterung des „Camunda Copilot“. Dieser kann nun aus beliebigen Prompts – in natürlicher Sprache wie in Legacy Code – vollständige Diagramme im Prozessnotationssystem BPMN (Busisness Process Model and Notation) erstellen. In Interaktion mit dem Copilot sollen Anwender so bestehende wie neue Programme besprechen und iterativ weiterentwickeln können.

Schematische Darstellung der Integration eines KI-Agenten in Camunda über die neuen  Ad-hoc-Subprozesse.(Bild:  Camunda)
Schematische Darstellung der Integration eines KI-Agenten in Camunda über die neuen Ad-hoc-Subprozesse.
(Bild: Camunda)

Neu unterstützte Ad-hoc-Subprozesse ermöglichen es, KI-Agenten innerhalb klar definierter Regeln Flexibilität zuzugestehen. Diese sollen damit Arbeitsschritte eigenständig und Situationsabhängig ausführen können. Im Fall einer Gepäckverlustmeldung könnte ein KI-Agent so eigenständig bei dem Flughafen oder dem Passagier benötigte Informationen anfragen und je nach Antwort ein geeignetes Verfahren einleiten.

Legacy-Anwendungsfälle und SAP-Anbindung

Legacy-Systeme ohne APIs sollen nun mit RPA-Bots (Robotic Process Automation) nahtlos angebunden werden können. Dazu ermöglicht „Camunda RPA” die Konfiguration und Orchestrierung von Bots für automatisierte Aufgaben im Rahmen übergreifender BPMN-Prozesse.

Ebenfalls neu: „Camunda IDP“ (Intelligent Document Processing) erfasst KI-gestützt (mit Auswahl zwischen gängigen Modellen) auch nicht maschinenlesbare Dokumente und extrahiert daraus nutzbare Daten.

Als erste von mehreren geplanten „System of Record“-Integrationen ermöglicht zudem eine SAP-Erweiterung die Orchestrierung von SAP-Prozessen in Camuda und eine Kommunikation mit SAP-Systemen über die „SAP Business Technology Plattform“. Damit soll Unternehmen eine schrittweise und iterative Migration auf „SAP S4/HANA“ erleichtert werden.

Mit der Weiterentwicklung der Plattform verspricht Camuda „einen Übergang von isolierten Anwendungen zu einer ganzheitlichen und modularen Unternehmensarchitektur, die KI nahtlos mit Menschen, Systemen und Geräten integriert“.

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