Twin Data Center mit Sicherheitsstufe 4 plus sozialem Kern

Bei Akquinet heißt es Cloud statt Outsourcing

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Open Source als Grundlage

„Wir sind auf dem Weg vom klassischen Outsourcer zum Cloud-Anbieter. Einer für Geschäftskunden, der eine Palette von Diensten von Infrastruktur bis Software im Portfolio hat“, führt Weber aus. „Dabei entscheidet der Kunde, ob er einen Teil seiner Infrastruktur als hybride Cloud auslagert oder ob er nichts mehr bei sich im Unternehmen betreiben möchte und alles zu uns verlegt in eine nur für ihn geschaffene Cloud – also eine Private Cloud. Anders als bei einer Public Cloud bei Amazon.“

Dabei setzt Akquinet auf Open Source von Red Hat. „Die Lösungen, die wir entwickeln, sind meist geschäftskritisch. Einen offenen Code haben viel mehr Menschen auf seine Funktionalität geprüft. Zudem garantiert uns der Partner Red Hat, dass die Software getestet ist, und bietet uns bei Problemen Hilfestellung“, erläutert Weber. „Die Standards von Microsoft oder IBM laufen gut in den dazugehörigen Umgebungen der Hersteller. Akquinet ist jedoch ein Verfechter des Best of Breed und arbeitet herstellerübergreifend.“

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JBoss heißt die Middleware

So nutzt das Systemhaus sowohl die Linux-Cloud wie auch die „JBoss“-Middelware von Red Hat. Während in der Vergangenheit Open Source genutzt wurde, um bestehende Software zu ersetzten, spielt heute auch der Innovationsvorsprung eine Rolle. Open Source ist in den Augen von Akquinet ein Treiber für Cloud Computing und Big Data. Durch die vielen Entwickler kommen Innovationen oftmals früher auf den Markt als bei proprietärer Software.

Bereits seit acht Jahren arbeitet Akquinet mit JBoss. „Nach der Integration von JBoss in Red Hat 2006 hat sich das Portfolio zunehmend erweitert. Dabei wurde genau auf die Aspekte Wert gelegt, die für unsere Kunden wichtig sind. Zum Beispiel auf den modularen Aufbau und die einfache Integration der Anwendungen in die IT-Architektur“, ergänzt Heinz Wilming, Leiter Competence Center JBoss bei Akquinet.

Es ist zwar schwierig , genau zu sagen, wieviel Umsatz Akquinet mit Red Hat macht, aber Weber versucht es dennoch: „Betrachtet man den gesamten Java-Bereich, beläuft sich der Umatz mit dem Hersteller schon auf ungefähr zehn Millionen Euro im Jahr. Alles, was sich ums Rechenzentrum rankt, in dem Red Hat eingesetzt wird, dürfte um die zwölf Millionen Euro ausmachen. Hinzu kommen beispielsweise auch SAP- Lösungen für Kunden, die auf Red-Hat- Infrastrukturen betrieben werden.“ Den Gesamtumsatz von Akquinet für das noch laufende Geschäftsjahr 2014 prognostiziert Weber auf 60 Millionen Euro.

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