Dateiverwaltung und Batch-Kommandos Autostarter hilft bei der Windows-Automatisierung

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Das portable Tool „Autostarter“ vereinfacht die Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben und bündelt Dateien, Verknüpfungen und Web-Seiten in einer einzigen Batch-Datei. Die benutzerfreundliche Oberfläche ermöglicht eine schnelle Einrichtung und Anpassung.

Das Tool „Autostarter“ hilft bei der Automatisierung von Routinen in Windows.(Bild:  Thomas Joos)
Das Tool „Autostarter“ hilft bei der Automatisierung von Routinen in Windows.
(Bild: Thomas Joos)

Die Freeware Autostarter ermöglicht die Erstellung von Batch-Dateien zur gleichzeitigen Ausführung mehrerer Dateien, Verknüpfungen, Webseiten und Verzeichnisse mit nur einem Doppelklick. Das Tool muss nicht installiert werden, sondern läuft komplett portabel.

Administratoren können so Arbeitsabläufe automatisieren und verschiedene Elemente in einer einzigen Batch-Datei bündeln. Die Benutzeroberfläche erlaubt die Integration von Dateien und Ordnern entweder über die „Hinzufügen“-Schaltfläche oder durch Drag-and-Drop. Das Programm läuft ohne Administratorrechte und ermöglicht auch die Auswahl mehrerer Dateien in einem Dialogfenster.

Batch-Aktionen flexibel anpassen

Zusätzlich bietet Autostarter Optionen für Batch-Kommandos und logische Strukturen, wie Bedingungen und Sprünge, die den Ablauf der Batch-Datei an bestimmte Anforderungen anpassen. Mithilfe des „Frage stellen“-Dialogs lässt sich eine Benutzerinteraktion einbauen, welche die Ausführung pausiert, bis eine Antwort eingegeben wird. Dies ist besonders nützlich, wenn bestimmte Schritte nur unter bestimmten Bedingungen ablaufen sollen.

Eine Anpassung der Anzeige in der Eingabeaufforderung ist ebenfalls möglich. So können Administratoren Text und Hintergrund farblich gestalten, was zur Übersichtlichkeit beiträgt. Die Drag-and-Drop-Funktion ermöglicht es, Elemente innerhalb der Liste schnell zu organisieren, um die Reihenfolge der ausgeführten Aktionen festzulegen. Die erstellte Batch-Datei lässt sich jederzeit speichern und durch einen Klick auf „Erstellen“ oder per Drücken der Taste F2 aktualisieren.

Beispiele: Automatisiertes Starten von Programmen und Web-Seiten

Mit Autostarter kann eine Batch-Datei erstellt werden, die eine festgelegte Reihe von Anwendungen und Web-Seiten gleichzeitig startet. Ein Administrator könnte so eine Batch-Datei konfigurieren, die beim Arbeitsbeginn automatisch den E-Mail-Client, das CRM-System und eine spezifische Dokumentenablage öffnet.

Mit dem „Frage stellen“-Dialog lässt sich zudem eine Abfrage integrieren, die den Benutzer fragt, ob zusätzliche Ressourcen wie ein Browser-Fenster mit einer Statusseite geladen werden sollen. Nach Bestätigung wird der Browser geöffnet und die Ausführung pausiert, bis das Fenster geschlossen wird.

Ein weiterer Anwendungsfall wäre die tägliche Wartung. Hier könnten Batch-Kommandos und logische Sprünge implementiert werden, die nach dem Öffnen von Protokolldateien oder Statusberichten prüfen, ob Bedingungen erfüllt sind.

So lässt sich etwa automatisieren, dass bei einem bestimmten Status ein Diagnoseprogramm startet oder ein spezifischer Prüfprozess ausgeführt wird. Durch die Farbgebung von Text und Hintergrund innerhalb der Eingabeaufforderung können kritische und informative Hinweise hervorgehoben werden, was die visuelle Übersicht bei umfangreicheren Batch-Skripten unterstützt.

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