Im Jahr 1988 hat IBM die „iSeries“, auch „System i“und ursprünglich „AS/400“, genannt auf den Markt gebracht. Es gilt seither als ein Rechner für den Mittelstand. Comarch, ein Experte für die „Power“-Technik von IBM, hat sich unter dem Titel „Aus dem Keller in die Cloud?“ Gedanken zur weiteren Verwendung der Plattform gemacht.
Die „IBM i“-Roadmap: Die Plattform ist nach IBM-Angaben so konzipiert, dass sie sich an die sich ständig ändernden Anforderungen von Geschäft und Datenverarbeitung anpassen kann.
(Bild: IBM)
Seit seiner Einführung vor über drei Jahrzehnten hat die iSeries mit Zuverlässigkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit seinen Platz bei zahlreichen Unternehmen erobert. Ursprünglich als AS/400 (Application System/400) bekannt, wurde dieses System speziell für „Power Systems Server“ entwickelt. Wie in der It üblich hat sich auch diese Plattform weiterentwickelt, um die sich ständig ändernden Anforderungen von Unternehmen in verschiedenen Branchen zu erfüllen.
So kann IBM nicht nur das 35-jähriges Bestehen des Betriebssystems und der Hardware feiern; die Kombination ist auch im Jahr 2023 ein Favorit für viele Unternehmen. Beo Comarch ist man überzeugt , das „IBM i“ auch in Zukunft eine führende Rolle im Bereich Business Computing spielen wird, als Prozessmaschine, auf welcher teils jahrzehntelang in Unternehmen eingesetzte Software betrieben wird.
Bartlomiej Kluska, ICT Director bei Comarch, hat täglich mit iSeries-Anwendern zu tun und er zeigt sich von der künftigen Karriere der Plattform überzeugt. Er sicher, IBM Power werde auch in Zukunft eine Rolle spielen, es müsse nur nicht mehr die der großen Maschine im Firmenkeller sein.
In ihrer Umfrage zur Cloud-Migration fanden die IDC-Alysten heraus, dass Unternehmen physische IBM-Power-Server gegenüber virtualisierten Umgebung bevorzugen.
(Bild: IDC 2020)
Peter Dussmann von IBM Österreich etwa sagte bereits 2019 auf dem Midrange Kongress in Wien: „Die IBM i befindet sich in Europa seit acht Quartalen auf Wachstumskurs – Um dieses Revival weiter zu treiben, sind Software-Modernisierungsaktionen nötig.“ Will heißen: Stillstand ist keine Option. Für den Erfolg dieser Modernisierung seien einerseits die Serverkapazitäten wichtig, andererseits wo und wie Daten gespeichert werden sowie ihre Verfügbarkeit.
Was dies im Einzelnen für Speichersysteme bedeutet, hat Bernd Albrecht von IBM Deutschland anlässlich des „Comarch Impulstages Digitalisierung“ ausgeführt: „Eine wesentliche Komponente ist die Verfügbarkeit und Sicherheit der Daten. Unsere Speichersysteme bieten inzwischen auch im Midrange-Segment eine Verfügbarkeit von 99.9999 Prozent - bei korrektem Set-up.“
Eine Verteilung der Server und der Speichersystem auf verschiedene Standorte mit Datenspiegelung und transparenten Failover sei eine der Komponenten, um sich gegen Szenarien wie Stromausfall, Feuer, Wasser und ähnliches abzusichern. Die dafür nötige IT-Infrastruktur und die Fachkompetenz will oder kann aber nicht jedes Unternehmen selbst vorhalten. „Manches Unternehmen betreibt eine IBM-Power-Umgebung, möchte aber seine CAPEX-Kosten minimieren, bei anderen steht gar die Entscheidung an, die alten IBM-i-Systeme abzuschaffen, weil kein erfahrenes Personal zu finden ist", erläutert Albrecht.
Die Option Auslagern
So greifen Unternehmen kalssischer Weise auf Serviceleistungen zurück: IT-Outsourcing hat das Potential zu mehr Effizienz, langfristig verfügbarem Know-how sowie einer Senkung von Kosten, die mit dem Betrieb der Hardware für IBM Systems i verbunden sind. Auch Comarch-Manager Kluska hat viel mit Unternehmen zu tun, welche in der AS/400-Umgebung bleiben möchten, ohne sie inhouse vorzuhalten.
In diesem Fall rät der ICT-Experte: „Moderne Rechenzentren das von Comarch in Dresden bieten umfassende Managed Services für IBM Power und so eine maximal gesicherte Alternative zum Eigenbetrieb für mittelständische und große Unternehmen.“
Services von Comarch
Comarch bietet eine ganze Palette von Dienstleistungen an, darunter ein Cloud-Modell von IBM Power, Managed Services und technischen Support, der Hardware und Software umfasst. An der Spitze unseres Angebots steht nach Unternehmensangaben die „IBM Power Cloud“, die von IBM-zertifizierten Ingenieuren entwickelt wurde.
Diese Plattform soll es Benutzern ermöglichen, ihre Systeme nahtlos in einer Cloud-Umgebung einzusetzen. Unternehmen könnten „ganz einfach neue Ebenen der Effizienz, Skalierbarkeit und Leistung erschließen“, lautet das Versprechen.
Sind die Unternehmen also bereit für die Migration in die Cloud? Eine Studie von Comarch und IDC ist dieser Fragestellung nachgegangen.
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