Applus erhält zusätzliche KI-Funktionen Asseco sieht das Zeitalter des intelligenten ERP angebrochen

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Ob LLMs („Large Language Models“) oder generative KI: Intelligente Technologien werden die ERP-Branche künftig grundlegend verändern. Zu diesem Schluss kommt der ERP-Spezialist Asseco im Rückblick auf seine kürzlich beendeten „Vision Days 2024“ in Karlsruhe. Ganz in diesem Sinne kündigte das Unternehmen neue intelligente Funktionen für seine „Applus“-Plattform an.

Die Asseco-Vorstände Markus Haller, Ralf Bachthaler und Sascha Wellershoff (v.l.n.r) gaben im Rahmen der „Vision Days 2024“ Ausblicke auf die Zukunft des ERP.(Bild:  Asseco)
Die Asseco-Vorstände Markus Haller, Ralf Bachthaler und Sascha Wellershoff (v.l.n.r) gaben im Rahmen der „Vision Days 2024“ Ausblicke auf die Zukunft des ERP.
(Bild: Asseco)

Am 24. und 25. September veranstaltete Asseco sein Kunden-Event „Vision Days 2024“ in Karlsruhe. Über 600 Teilnehmer nahmen an der Fachkonferenz teil. Sie erhielten unter anderem einen Ausblick darauf, welche Möglichkeiten intelligentes ERP bereits in naher Zukunft bieten kann.

Zusätzlich kündigte Asseco neue KI-Funktionen für seine ERP-Plattform APplus an: Sie wird künftig in der Lage sein, ganze Prozessketten automatisiert zu bearbeiten. Zusätzlich ermöglichen neue KI-Assistenten einen interaktiven Austausch zu APplus-Prozessen und -Daten in natürlicher Sprache.

Ralf Bachthaler, Mitglied des Vorstands von Asseco Solutions, erläutert: „Innovation ist heutzutage zu einem Wettbewerbsfaktor geworden, der den Erfolg signifikant beeinflusst: Die derzeitigen Quantensprünge im Bereich der KI bergen das Potenzial, die Effizienz und Produktivität unserer Kunden maßgeblich zu erhöhen.“

Verbund aus Mensch und Maschine

Genau das sei der Grund, weshalb Asseco als Vorreiter für das intelligente ERP agiere und seine Weiterentwicklung mit Nachdruck vorantreibe. Mit „Applus 8“ sei dem Unternehmen dazu ein zentraler Innovationsschub gelungen. „Dabei handelt es sich um die erste Lösung, die mit ihrem prozessbasierten Bedienkonzept Flow Mode und einer eigenen Prozessschicht die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten von KI nutzbar macht“, so Bachthaler.

Die Neuerungen in APplus unterstreichen diese Strategie. Kunden haben in Kürze die Möglichkeit, ganze Prozessketten automatisiert vom System vorantreiben zu lassen. Bislang musste der Anwender selbst bestimmte Abläufe im prozessorientierten „Flow Mode“ starten.

In Zukunft ist dies auch ereignisgesteuert möglich, etwa durch den Eingang einer E-Mail. Das System führt dann einen vordefinierten Ablauf automatisch durch, wie zum Beispiel das Anlegen eines neuen Auftrags. Nutzer müssen nur bei Entscheidungsbedarf oder nötigen Eingaben manuell in den Ablauf eingreifen. Laut Asseco sorgt dieses Konzept für effiziente Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine und beschleunigt zentrale Abläufe im Tagesgeschäft.

Zwei Chatbots gehen an Bord

Eine weitere Neuheit ist der intelligente Chatbot „Ask.Applus“, der schnelle Auskunft zur Funktions- und Bedienweise von Applus gibt. Anwender erhalten hier direkte Erklärungen zu bestimmten Funktionen und auf Wunsch Verweise auf passende Stellen in der Dokumentation, um die Originalquellen einsehen zu können.

Zudem zeigte Asseco einen Prototyp seiner virtuellen Assistentin mit der Bezeichnung „Elly“: Sie soll Applus-Anwender künftig ebenfalls unterstützen. Mitarbeiter aus dem Controlling beispielsweise können Anfragen zu Auswertungen oder Kennzahlen an Elly stellen und die entsprechenden Auskünfte dann in natürlicher Sprache erhalten. Elly nutzt dazu sowohl in Applus vorhandene Informationen als auch allgemein verfügbares Wissen zu Branchen, Marktentwicklungen oder zur wirtschaftlichen Situation.

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