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Anwendungsintegration – Standortbestimmung mittels Integration Maturity Model

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BYOD sorgt für Turbulenzen im Integrationsalltag

Die neuen Arten von Daten müssen nicht nur integriert werden, sie müssen auf neuen Plattformen zur Verfügung gestellt werden. Kaum eine IT-Abteilung kann es sich leisten, auf Dauer „nein“ zu sagen zu Smartphones und Tablet-PCs.

Nicht alles passt ins und für ein Tablet.
Nicht alles passt ins und für ein Tablet.
(Bild: © apops - Fotolia)

Schlagwörter wie Consumerization und Bring Your Own Device (BYOD) markieren diesen Trend. Es geht aber längst nicht mehr nur um Statussymbole. Wer nein sagt, riskiert Produktivitätsnachteile. Laut Gartner werden die Integrationskosten für Daten auf mobilen Endgeräten im Jahr 2016 ein Fünftel der Gesamtausgaben für Integration betragen (Gartner, Predicts 2013: Application Integration, 14. November 2012).

BYOD bedeutet, die IT muss sich auf ständige Veränderungen einstellen. Bei den Smartphones löst ein Betriebssystem das andere ab, erst Blackberry, dann Apple, dann Android und Windows 8. Der schnelle Wandel hat Methode, bringt er den Anbietern doch Vorteile, nicht jedoch den IT-Abteilungen, die damit zurechtkommen müssen.

Eine erfolgreiche Integrationsstrategie

Integrationsprojekte wurden in der Vergangenheit meist point-to-point durchgeführt, so wurde beispielsweise eine neue Supply-Chain-Management-Anwendung mit dem ERP-System integriert. Im Hintergrund standen eine klar definierte Geschäftsanforderung und nachvollziehbare ROI-Berechnungen. Unternehmensweite Ansätze galten als überambitioniert und teuer.

Das ist heute ganz anders. Die IT-Landschaft mit ihren zahlreichen Plattformen, Standards und Geräten bringt das Point-to-Point-Prinzip an seine Grenzen. Denn eine Point-to-Point-Integration bedeutet, dass bei jeder Änderung alle damit verbundenen Applikationen geprüft und gegebenenfalls angepasst werden müssen. Das ist aufwändig und funktioniert nur dann, wenn nur wenige Anwendungen zum Einsatz kommen. Bei Hunderten von Anwendungen, wie sie heute üblich sind, funktioniert es nicht mehr.

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