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Anwendungsintegration – Standortbestimmung mittels Integration Maturity Model

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Externe Daten müssen auch noch 'rein

Die Integration von Daten jenseits der Firewall stellt IT-Abteilungen vor große Herausforderungen. Grundsätzlich neu ist diese Aufgabe nicht. Die Automobilindustrie nutzt den elektronischen Datenaustausch, Electronic Data Interchange (EDI), schon seit Jahrzehnten. Neu ist in vielen Branchen die schiere Anzahl von Geschäftsbeziehungen, die integriert werden müssen. Die Beispiele reichen von Vendor-Managed-Inventory bis hin zu Logistikdienstleistungen Dritter.

Vor und hinter der Firewall - kein Kriterium mehr für eine gemeinsame Datenauswertung mehr?
Vor und hinter der Firewall - kein Kriterium mehr für eine gemeinsame Datenauswertung mehr?
(Bild: fotomek/ Fotolia.com)

In allen Branchen werden Geschäftsprozesse immer enger mit Lieferanten, Kunden und Vertriebspartnern verzahnt. Für das Marketing werden externe soziale Daten immer wichtiger. Schon jetzt wird absehbar, dass es dabei nicht nur um die Integration von Facebook-Daten geht. Die Einbindung spezialisierter Networks wird zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Allen Beispielen ist gemeinsam, dass Datenstrukturen und Protokolle eingebunden werden müssen, auf die die IT-Abteilung keinen Einfluss hat. Dies führt dazu, dass es bereits bei so einfachen Elementen wie Maßeinheiten oder Produktnamen zu Verwechslungen kommen kann. Darüber hinaus hat der langjährige Streit um die RFID-Standards gezeigt, dass es immer schwieriger wird, längerfristig Standards festzulegen.

SaaS-Lösungen und Public-Cloud-Anwendungen

Der dritte Bereich der großen Integrationsaufgabe umfasst die Einbindung von SaaS-Lösungen und der Public Cloud. SaaS bietet manchen Geschäftsbereichen enorme Vorteile: schnelle Umsetzung, Flexibilität und nutzungsabhängige Preismodelle. Nicht selten schließen Geschäftsbereiche eigenständig Verträge mit SaaS-Providern und kommen danach erst zur IT-Abteilung, wenn sie merken, dass sie eine Anbindung an vorhandene, interne Systeme benötigen.

Public Clouds wiederum versprechen große Kostenvorteile, und der CIO hat über Public-Cloud-Applikationen eine größere Kontrolle als über SaaS-Lösungen. Doch Cloud-APIs sind komplex. Ihre Spezifikationen umfassen Dutzende, manchmal Hunderte von Seiten. Die Integration von Public-Cloud-Anwendungen in bestehende Systeme ist also nicht gerade einfach, auch wenn der gegenwärtige Hype anderes verspricht.

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