Zero Trust Network Access für Anwendungsperformanz Akamai erweitert Mikrosegmentierung auf Amazon Web Services

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Die Akamai Technologies, Inc., Anbieter von Web-, Cloud- und Sicherheitssoftware, erweitert sein Segmentierungsangebot um„Akamai Guardicore Segmentation“. Zudem hat Akamai sein „ZTNA“-Produkt (Zero Trust Network Access) „Akamai Enterprise Application Access“ funktional erweitert, um die Performance sowie das Nutzererlebnis zu verbessern.

„Akamai Guardicore Segmentation“ bietet Micro-Segmente in der AWS-Cloud und „Akamai Enterprise Application Access“  erhöht die Performanz von Anwendungen. (Bild:  frei lizenziert: Brigitte Werner /  Pixabay)
„Akamai Guardicore Segmentation“ bietet Micro-Segmente in der AWS-Cloud und „Akamai Enterprise Application Access“ erhöht die Performanz von Anwendungen.
(Bild: frei lizenziert: Brigitte Werner / Pixabay)

Laut dem 2024 „Data Breach Investigations Report“ von Verizon umfassten fast ein Drittel (32 Prozent) der Cyber-Sicherheitsverletzungen Ransomware oder Erpressung. Derselbe Bericht ergab, dass Ransomware in 92 Prozent der Branchen eine der größten Bedrohungen darstellt. Diese Statistiken unterstreichen die Wichtigkeit für Unternehmen, ein umfassendes Zero-Trust-Framework zu implementieren, um sich vor der schnell wachsenden Bedrohungslandschaft zu schützen.

Akamai Guardicore Segmentierung auf AWS verfügbar

Um Innovationen voranzutreiben und Effizienz zu steigern, setzen Unternehmen aller Größen Public-Cloud-Strategien um. So unterstützt das Unternehmen die agentlose Umsetzung nativer Cloud-Ressourcen in Amazon Web Services (AWS) und baut damit seine vorhandenen Funktionen in Cloud-Umgebungen weiter aus. Akamai Guardicore Segmentation bietet eine nahtlose Mikrosegmentierung für lokale und Multicloud-Umgebungen, die jetzt durch eine agentlose Unterstützung von PaaS-Ressourcen (Platform-as-a-Service) in Azure und AWS ergänzt wird.

Die Nutzung von Akamai Guardicore Segmentation in der Cloud unterstützt Unternehmen dabei, das Anwendungsverhalten transparenter zu gestalten, unterschiedliche Sicherheitsrichtlinien über Cloudanbieter hinweg zu konfigurieren und Governance-Probleme zwischen DevOps- und SecOps-Teams zu bewältigen. Ofer Wolf, Senior Vice President, General Manager, Enterprise Security bei Akamai, sagt: „ „Ganz gleich, ob unsere Kunden vor Ort, in der Cloud oder mit IaaS- oder PaaS-Funktionen arbeiten: Wir stellen sicher, dass sie sich auf das Wachstum ihres Geschäfts und auf ihre Kunden konzentrieren können, statt sich um Zero Trust zu sorgen.“

Vorteile von Akamai Guardicore Segmentation in der Cloud sind laut Anbieter:

  • Cloud-native Transparenz und Durchsetzung ohne Agents: Dadurch können Administratoren Cloud Workflows mithilfe einer interaktiven Karte der echten Netzwerkströme nahezu in Echtzeit visualisieren, die Anwendungsabhängigkeiten verstehen und die DevOps- und SecOps-Teams im Hinblick auf die Sicherheits-Governance für Cloud-Netzwerke zusammenführen.
  • Hybride Durchsetzungs-Engine, die mehrere Durchsetzungspunkte nutzt: Damit können Unternehmen den Zweck der Netzwerkrichtlinie einfach definieren. Die Richtlinien-Engine von Akamai Guardicore Segmentation kümmert sich um den Rest und entscheidet dynamisch, welche agentbasierten und agentlosen Durchsetzungspunkte im gesamten Rechenzentrum verwendet werden.
  • Integrierte Reputationsanalyse und DNS-Firewall: Diese Funktionen wurden entwickelt, um im Falle eines Angriffs die Zeit bis zur Erkennung und Reaktion zu verkürzen.
  • Skalierbare Implementierungen: So wird sichergestellt, dass die Daten nicht aus der Cloud-Umgebung entfernt werden und die Anwendungsarchitektur innerhalb der Cloud automatisch skaliert wird.

Akamai Enterprise Application Access – Updates

Dank der globalen Infrastruktur von Akamai eignet sich Enterprise Application Access für globale Unternehmen, die all ihren Mitarbeitern sicheren Zugriff bieten möchten. Die Software wird mithilfe der Bereitstellung an der Edge und den verteilten Cloud-Computing-Funktionen der „Akamai Connected Cloud“ ausgeführt. So können Unternehmen schnellen und sicheren Zugriff auf Anwendungen und Services für Mitarbeiter bereitstellen, unabhängig davon, ob sie im Büro oder remote arbeiten. Enterprise Application Access lässt sich als eigenständiges Produkt oder auf der „Akamai Guardicore Platform“ als Teil der einheitlichen Zero-Trust-Palette mit Nutzeroberfläche, Richtlinien und Funktionen mit oder ohne Agents ausführen.

„Die Nähe ist wichtig, um Zero Trust Network Access bereitzustellen, der jeden Mitarbeiter in einem Unternehmen abdeckt“, so Wolf. „Mit Enterprise Application Access setzen wir Akamai Connected Cloud ein, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Nutzern ein schnelles und nahtloses Nutzererlebnis zu bieten. So geben wir ihnen Zugriff auf die Anwendungen und Services, die sie für ihre Arbeit benötigen. Nutzer erwarten, dass Geschäftsanwendungen schnell starten und effizient reagieren. Langsame Anwendungen führen zu Frustration und zahlreichen Anrufen beim IT-Support. Mit Enterprise Application Access tragen wir dazu bei, dieser Frustration vorzubeugen.“

Laut Gartner Hype Cycle for Zero-Trust Networking 2024, veröffentlicht am 15. Juli 2024, „verbessern Cloud-basierte ZTNA-Angebote die Skalierbarkeit und einfache Einführung für sicheren Remote-Zugriff.“ Anwendungen laufen schneller und effizienter, wenn die ZTNA-Infrastruktur in der Nähe des Ortes bereitgestellt wird, an dem die Anwendungen gehostet werden und die Nutzer arbeiten. Daraus resultiert ein überzeugendes Nutzererlebnis. Unternehmen können bei der Lösung von Performance-Problemen für Nutzer im Büro helfen, indem sie Engpässe beseitigen, einen konsistenten und schnellen Zugriff auf Anwendungen ohne zusätzliche Hardwarekosten gewährleisten oder zusätzliche Software bereitstellen.

Zu den neuen Funktionen und Vorteilen von Akamai Enterprise Application Access gehören:

  • Edge Transport integriert die Performance-Optimierung direkt in den Anwendungspfad und schafft so effiziente Nutzererlebnisse. Die neue Funktion bietet eine Performance für den Remote-Zugriff auf Anwendungen, unabhängig vom Standort des Endnutzers oder der Anwendung. Dies gilt auch für Umgebungen mit eingeschränkter Internet-Verbindung oder bei der Übertragung von Dateien über das SMB-Protokoll.
  • Lokaler Präsenzpunkt (Local Point of Presence, PoP) ermöglicht Unternehmen die lokale Anwendung von ZTNA-Richtlinien für Nutzer im Büro und stellt eine optimale Anwendungsperformanz sicher, da der Traffic nicht mehr an einen Enterprise Application Access Cloud-Präsenzpunkt weitergeleitet werden muss. Ein lokaler Präsenzpunkt kann den Download von Dateien um das Zwei- bis Dreifache beschleunigen und die Anwendungsgeschwindigkeit im Vergleich zur Weiterleitung des Traffics an einen Cloud-Präsenzpunkt von Enterprise Application Access insofern merklich verbessern.

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