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3. Projekt- und Betriebsrisiken

Mit einer modularen Einrichtung wird das Projekt verschlankt, sodass komplexere Arbeiten nicht vor Ort, sondern in einer Fabrik stattfinden und damit die Notwendigkeit kostspieliger Änderungen entfällt. Da modulare Lösungen in der Regel auf einem bewährten, wiederholbaren Konzept mit garantierter Fertigstellung und Qualität basieren, gehören wachsende Projektumfänge und explodierende Kosten der Vergangenheit an.
Es gibt zwei Arten von betrieblichen Risiken, die zu Kostensteigerungen und Ausfallzeiten führen und daher unbedingt zu berücksichtigen sind. Dabei geht es zum einen um Wartung und Betrieb der Anlage – denn ein erprobtes, wiederholbares Konzept mit bewährten Betriebshandbüchern birgt weniger Risiken als Einmallösungen.
Die beiden Haupt-Risiken
Das zweite Risiko liegt in der Konzeption. Die letzte Phase beim Bau eines Rechenzentrums ist die so genannte Inbetriebnahme und kann von wenigen Wochen bis hin zu Monaten dauern. Dabei versteht sich von selbst, dass bei einem wiederholbaren, bewährten Konzept weniger Mängel auftreten und Inbetriebnahme und Übergabe damit schneller vonstattengehen.
Konzeptionsfehler lassen sich also vermeiden, indem man dieselbe Lösung immer wieder baut, vielfach testet und an bestehende Vorgaben anpasst. Bei einer traditionellen Anlage ist das nicht möglich, beim modularen Ansatz liegt darin jedoch ein integraler Bestandteil des zugrunde liegenden Konzepts. Einfach gesagt: Wer ein Rechenzentrum in Auftrag gibt, profitiert von jeder einzelnen bereits erfolgten Bereitstellung.
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