Optimierung von SAN-Connectivity für VMware vSphere-Umgebungen

Workshop: Server-Virtualisierung mit Emulex-Adaptern und VMware

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Load Balancing

ESX bietet drei verschiedene Methoden für Load Balancing:

  • Die Route basieret auf der originären Port-ID (dieses ist die Voreinstellung – „default“)

Uplink basiert auf dem virtuellen Port, auf welchem der Traffic („Datenverkehr“) in den vSwitch gelangt (auch “vSwitch port-based Load Balancing” genannt).

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  • Die Route basiert auf einem Hash-Algorithmus, dem die MAC-Adresse der Quelle zugrunde liegt. Der Uplink basiert auf einem Hash-Algorithmus, dem die Ethernet-Adresse der Quelle zugrunde liegt.
  • Die Route basiert auf einem Hash-Algorithmus, der die IP-Adresse zugrunde liegt. Der Uplink basiert auf einem Hash-Algorithmus, dem die Quell- und Ziel-IP-Adressen zugrunde liegen. (Für zusätzliche Informationen zur Konfiguration von NIC Teaming unter EXS 4.1

Routing-Beispiel

Im folgenden Beispiel wird ein Routing benutzt, das auf der Quell-MAC-Adresse basiert. Von der VM ausgehender Traffic basiert auf einem Mapping auf einen pNIC, dem die MAC-Adresse eines vNIC zugrunde liegt. Andere Einstellungen betreffen unter anderem: Netzwerk-Failover, Switch Notification sowie Failback.

Um die Reihenfolge des Failover festzulegen, markieren Sie “Override vSwitch Failover Order”. Konfigurieren Sie den Adapter als Active, Standby oder Unused, in dem Sie ”Move up” oder “Move down” auswählen (siehe: Abbildung 7).

Virtual Switch Tagging (VST) erlaubt dem vSwitch das Tagging entsprechend dem Standard 802.1q. Dieses wiederum erlaubt das „Binding“ eines einzelnen Netzwerk Interfaces auf mehrere VLANs und Broadcast Domains. Ein 32-bit-Feld (Tag) wird in jeden Frame eines Paketes eingefügt. Dieser „Tag“ wird vom Switch ausgewertet und aus dem Frame entfernt, bevor er sein Ziel erreicht.

Der Switch routet das Paket zur entsprechenden Broadcast Domain. Dadurch ist gewährleistest, dass der Datenverkehr isoliert und gesichert vom restlichen Netzwerk abgewickelt wird.

Eien VLAN-ID wird zugeordnet

Eine VLAN ID kann, wie in den folgenden Schritten beschrieben, zugeordnet werden. Auf dem VMware vSphereClient, klicken Sie den Reiter “Configuration” und wählen Sie “Networking” aus (siehe: Abbildung 8).

Klicken Sie den Reiter “Ports” und wählen Sie “Virtual Machine Port Group” (OCNetwork1 im Abbildung 9):

VLANs über virtuelle und physische Netzwerk-Umgebungen

Abbildung 10, 11 zeigt eine ESX-Konfiguration mit drei vSwitches, die an VLAN IDs 1001, 1002 und 1003 angeschlossen sind.

Lediglich virtuelle Hosts, die an einem vSwitch im LAN 1001 angeschlossen sind, dürfen mit physischen Servern im VLAN 1001 kommunizieren. VMs können mit anderen VMs kommunizieren, die an demselben vSwitch angebunden sind. Beispielsweise kann VM3 mit VM2 über den vSwitch Daten austauschen. VMs an einem anderen vSwitch können nur über einen physischen Switch kommunizieren und beide vSwitches müssen mit derselben VLAN ID konfiguriert sein.

weiter mit: Switch-Kommandos zum Setup von VLANs und Trunk Ports

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