Optimierung von SAN-Connectivity für VMware vSphere-Umgebungen

Workshop: Server-Virtualisierung mit Emulex-Adaptern und VMware

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Switch-Kommandos zum Setup von VLANs und Trunk Ports

Der erste Schritt ist die Generierung von VLANs. Die Kommandos hierfür sind:

# configure terminal# vlan {vlan-id | vlan-range}# no shut

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Das folgende Beispiel veranschaulicht die Konfiguration eines Switches, um die VLANs 1001-1003 zu aktivieren. Bestätigen Sie die Einstellungen durch die Eingabe des Befehls

„show vlan“.

Als Nächstes müssen die Ethernet-Ports für die VLANs konfiguriert werden. Nutzen Sie hierzu folgende Kommandos:

# configure terminal # interface Ethernet 1/7# switchport mode trunk

Abbildung 12 zeigt die Konfiguration der Ethernet-Ports 1/7, 1/8 und 1/9 für die VLANs 1001-1003.

BIOS-Einstellungen / Faktoren für hohe Performance

In den meisten Fällen sind die standardmäßigen Einstellungen der Hardware im BIOS nicht auf optimale Performance ausgelegt und können durch Modifikation verbessert werden. ESX unterstützt die CPU-Energiemanagement-Technologien Enhanced Intel SpeedStep und Enhanced AMD PowerNOW, die Energie einsparen, wenn der Host nicht voll ausgelastet wird. Allerdings kann diese Einstellung die Leistung beeinträchtigen. Überlegen Sie, ob Sie diese Optionen deaktivieren möchten, um eine optimale Gesamtperformance des Systems zu erzielen.

Da es sehr viele verschiedene Servermodelle und Hardwarevarianten gibt, ist es schwierig, die besten Einstellungen für jeden Server zu bestimmen. Die folgenden Empfehlungen sollten Sie allerdings berücksichtigen:

  • Stellen Sie sicher, dass die aktuellste BIOS-Version verwendet wird
  • Stellen Sie sicher, dass im BIOS alle bereitgestellten Sockets und alle Cores für jedes Socket aktiviert sind
  • Aktivieren Sie „Turbo Mode“ für alle Prozessoren, die diesen unterstützen
  • Aktivieren Sie Hyper-Threading im BIOS
  • Einige NUMA-kompatible Systeme bieten die Möglichkeit, NUMA durch die Aktivierung von Node-Interleaving abzuschalten. In der Regel erzielt man die beste Leistung, wenn Node-Interleaving deaktiviert ist
  • Stellen Sie sicher, dass hardwaregestützte Virtualisierungsfunktionen (VT-x, AMD-V, EPT, RVI) im BIOS aktiviert sind
  • Deaktivieren Sie den C1E-Halt-Befehl (C1E halt state) im BIOS. (Beachten Sie unten stehende Anmerkung bezüglich der Gewichtung von Performance gegenüber Energieverbrauch)

Hinweis: Nach der Änderung dieser Einstellungen erfordern einige Systeme ein vollständiges Herunterfahren (Power down), damit die Einstellungen wirksam werden. Nähere Informationen finden Sie unter diesem Link („Trouble-shooting Intel VT-x Issues“, Fehlerbehebung für Intel VT-x).

  • Deaktivieren Sie alle weiteren Energiesparfunktionen im BIOS.
  • Deaktivieren Sie alle nicht benötigten Geräte im BIOS, zum Beipsiel serielle und USB-Ports.

Weitere Information über die Konfiguration von BIOS-Einstellungen für VMware-Plattformen, finden Sie in den Performance Performance Best Practices for VMware vSphere 4.1 (PDF)

weiter mit: One Connect Performance: MTU, Heap Size, NetQueues

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