Wi-Fi 7 gestartet Wi-Fi-Alliance zertifiziert Geräte mit neuem WLAN-Standard

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Während viele Geräte noch WLAN 5 nutzen und einige bereits auf WLAN 6 setzen, kommen jetzt bereits Geräte mit dem WLAN 7-Standard, IEEE 802.11be, auf den Markt. Bis Ende 2024 soll er schon auf zahlreichen Geräten implementiert sein.

Der Standard Wi-Fi 7 verbessert WLANs deutlich.(Bild:  Thomas Joos)
Der Standard Wi-Fi 7 verbessert WLANs deutlich.
(Bild: Thomas Joos)

Mit dem WiFi-7-Standard steht aktuell der Nachfolger von WiFi 6 in den Startlöchern. Die Bezeichnung des neuen Standards lautet IEEE 802.11be. Die Wi-Fi-Alliance plant bis Ende bereits mit mehr als 230 Millionen Geräten und bis 2028 mit 2,1 Milliarden Geräten.

Im Fokus des neuen Standards steht die Interoperatibilität und der robuste Betrieb der Geräte. Wi-Fi 7 bietet maximal eine Datenrate von 30 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Bei Wi-Fi 6 und 6E sind maximal 9,6 Gbit/s möglich.

Mehr Datendurchsatz, weniger Latenz und bessere Energie-Effizienz mit WiFi 7

Der Datendurchsatz soll sich mit dem neuen Standard erhöhen und die Latenz verbessern. Wichtig sind aber auch die Energie-Effizienz und die Zuverlässigkeit. Der neue Standard ist auch für den Einsatz mit Augmented Reality und Virtual Reality optimiert sowie für den IoT-Einsatz in der Industrie. Vor allem in dichten WLAN-Netzen soll Wi-Fi 7 schneller und effektiver laufen als die Vorgänger.

Zum Einsatz kommen Kanäle mit 320 Megahertz (MHz) im Zusammenhang mit 6 GHz. Bei Wi-Fi 6/6E sind maximal 160 MHz möglich. Weiterhin ist es aber möglich parallel mit 2.4 und 5 GHz zu arbeiten.

Damit soll sich der Datendurchsatz im Vergleich zu Wi-Fi 6 mehr als verdoppeln. Multi-Link Operation (MLO) ermöglicht eine effizientere Lastverteilung des Datenverkehrs zwischen den Links. Kompatible Wi-Fi-7-Geräte können parallel mit den gleichen Frequenzen senden. Das Ergebnis sind ein höherer Durchsatz und eine verbesserte Zuverlässigkeit.

Mit 4K QAM sind 20 Prozent höhere Übertragungsraten als in Wi-Fi 6 mit 1024 QAM möglich. 512 Compressed Block Ack verbessert die Effizienz und reduziert den Overhead. Mehrere EVU (Energieversorgungsunternehmen, hier. Stromanschlüsse) an einem einzigen STA (Abkürzung für Station, Zugangspunkt, Client-Access-Gerät) verbessern die Flexibilität bei der Planung der Frequenzressourcen und damit die Effizienz des Spektrums.

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