Neuer Player mit ehrgeizigem KI-Portfolio Volt startet mit 14-MW-Kapazität in Amsterdam

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Der neue Betreiber Volt positioniert sich im KI-Infrastruktur-Markt und startet in Amsterdam mit einem Rechenzentrum für Hyperscaler. Weitere Projekte in Warschau, Dallas und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind in Planung.

Volt hat in Amsterdam den operativen Betrieb aufgenommen und will mit AI-Gigafactory-Konzepten weltweit expandieren.(Bild:  amsterdam /VV Nincic / CC BY-SA 2.0)
Volt hat in Amsterdam den operativen Betrieb aufgenommen und will mit AI-Gigafactory-Konzepten weltweit expandieren.
(Bild: amsterdam /VV Nincic / CC BY-SA 2.0)

Der neu gegründete Rechenzentrumsentwickler Volt hat seinen operativen Start im niederländischen Amsterdam vollzogen. Im Joint Venture mit Switch Datacenters stellt das Unternehmen im Projekt „AMS4“ zunächst 14 Megawatt (MW) IT-Kapazität zur Verfügung. Eine Erweiterung ist bereits in Arbeit: Für „AMS6“, ein weiteres gemeinsames Projekt am Stadtrand von Amsterdam, sind 42 MW geplant. Der Baubeginn ist für 2026 anvisiert.

Fokus auf KI und Sovereign Cloud in Europa

Volt versteht sich als Entwickler und Betreiber sogenannter AI Factories, also Infrastrukturen, die speziell für KI-Workloads wie Modelltraining und Inferenz ausgelegt sind. In den Niederlanden treibt CEO Han de Groot die Bewerbung für eine der geplanten europäischen AI-Gigafactories mit einer Kapazität von bis zu 300 Megawatt voran. Das Projekt soll nationale Souveränität im Bereich KI fördern und mit erneuerbarer Energie gekoppelt werden.

Expansion in den Nahen Osten und nach Nordamerika

Parallel zu den Aktivitäten in Europa verfolgt Volt eine internationale Expansionsstrategie. In Dallas, Texas, ist eine Hyperscale-Anlage mit bis zu 1,2 Gigawatt (GW) Gesamtleistung geplant, in der ersten Ausbaustufe sind 400 MW vorgesehen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten befindet sich ein weiteres Rechenzentrum mit 129 MW Leistung in der Verhandlungsphase.

Warschau als nächstes Ziel in der EU

Auch in Polen ist Volt aktiv: Gemeinsam mit Switch Datacenters plant das Unternehmen ein weiteres Rechenzentrum in Warschau. Das Projekt befindet sich in der Vorbereitungsphase, der Baubeginn ist für 2026 geplant. Die geplante Leistung liegt zwischen 30 und 100 MW. Grundstück, Netzanschluss und Genehmigungen seien laut Unternehmensangaben bereits gesichert.

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