Rund 4,5 Millionen Euro Förderung für TU Dresden Verbundprojekt Quarks will Quantentechnologien allgemeinverständlich vermitteln

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Die Technische Universität Dresden hat das von ihr koordinierte Verbundprojekt „QUAntenkommunikation netzweRke Kompetenz für die gesellSchaft“ (Quarks) gestartet. Im Mittelpunkt des mit rund 4,5 Millionen Euro geförderten Projekts steht die allgemeinverständliche Vermittlung von Quantentechnologien.

Das Projekt „Quarks“ an der TU Dresden soll das Thema Quantenkommunikation möglichst vielen Menschen näherbringen.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Das Projekt „Quarks“ an der TU Dresden soll das Thema Quantenkommunikation möglichst vielen Menschen näherbringen.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Quarks widmet sich der Quantenkommunikation und will die Anwendungspotenziale dieser Hochtechnologie für Wirtschaft und Gesellschaft erlebbar machen. Das Projekt beinhaltet Experimente über Qubits, Programmierübungen zur Quantenüberlagerung sowie Aspekte der Quantenkommunikation, die mit klassischen Kommunikationsnetzen unmöglich sind. Zielgruppen sind Fachkräfte aus der Industrie, die Gesellschaft sowie Schüler ab der zehnten Jahrgangsstufe.

TUD-Rektorin Prof. Ursula Staudinger zeigt sich sicher:„Qualifizierte Menschen und digitale Souveränität sind ein hohes Gut für die Wettbewerbsfähigkeit und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. QUARKS verheißt aufschlussreiche Forschungsergebnisse im Projektverlauf.“

Quantenkommunikation für alle

Das Projekt Quarks will konzeptuell über klassische Vermittlungsformen hinausgehen. Der für das Projekt an der TU Dresden zuständige Professor Frank Fitzek erläutert: „Kein anderes Projekt konzentriert sich so stark darauf, Quantenkonzepte für die Gestaltung zukünftiger Kommunikationsnetze gegenseitig an diverse Gruppen in der Gesellschaft zu vermitteln.“

Quantenressourcen und ihre technologischen Implementierungen seien für die künftige Kommunikation, den sozialen Fortschritt und das Wirtschaftswachstum von zentraler Bedeutung. „Sie werden die Sicherheit im Allgemeinen verbessern, die Verzögerung zum Beispiel bei der Interaktion mit Robotern und den Energieverbrauch für zukünftige Dienste wie Interaktionen im Metaverse drastisch verringern“, so Fitzek.

Möglichst viele Menschen erreichen

Quarks nutzt zur Wissensvermittlung etwa Innovationstage in Industriefirmen, hybride Schulmodelle, Technologiedemonstratoren und partizipative Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen. Zudem gibt es Module für Facharbeiter und Schüler in Dresden und München als Wissenschaftsstandorte für Quantenkommunikationsnutze. Dies soll insbesondere dem Fachkräftemangel in diesem Themenfeld entgegenwirken.

Mit insgesamt über 4,47 Millionen Euro wird Quarks vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Die Fördermaßnahme „Quantum aktiv – Outreach-Konzepte und Open Innovation für Quantentechnologien“ soll möglichst vielen Menschen Quantentechnologien näher bringen, begreifbar machen und Hemmschwellen abzubauen sowie aktive Beteiligung am Innovationsprozess in hochaktuellen Forschungsthemen ermöglichen.

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