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6. Modulare Architektur
Wenn bereits absehbar ist, dass die abzusichernde Last in den kommenden Jahren noch wachsen wird, sollte eine modulare USV-Anlage eingesetzt werden. Dies ist in jedem Fall besser, als das Gerät von Beginn an zu groß auszulegen, da USV-Anlagen mit steigender Auslastung auch energieeffizienter arbeiten. Mit einer modularen Architektur – was übrigens nicht unbedingt Rackmount-Anlagen bedeutet – kann die Anlage bei Bedarf problemlos um Module weitere erweitert werden.
7. Überbrückungszeit
Die Überbrückungszeit einer USV-Anlage gibt an, wie lange sie mithilfe ihrer zugehörigen Batterie im Falle eines Netzausfalls Strom liefert. Dies ist besonders bei kleineren USV-Anlagen eine wichtige Kennzahl, um Programme zu beenden und die Verbraucher, insbesondere die Server, geordnet herunterzufahren.
Je nach Servergröße und Anzahl der Programme ist ein Zeitfenster zwischen etwa fünf und 30 Minuten notwendig. Bei größeren Rechenzentren muss die Zeitspanne bis zum Anspringen des Dieselgenerators überbrückt werden; deshalb kann die Überbrückungszeit hier oft kürzer ausfallen als in einem kleineren Serverraum.
8. Redundanzkonzepte
Je kritischer das Equipment, welches durch die USV-Anlage geschützt wird, desto wichtiger ist es, die USV-Anlage selbst redundant auszulegen. Nur so lässt sich die Hochverfügbarkeit der IT-Infrastruktur sicherstellen.
Bei kleineren Anlagen bleibt häufig nur die Möglichkeit, eine zweite Anlage als Ersatzgerät zu installieren. Größere modulare Systeme können dagegen mit einer eingebauten Redundanz arbeiten: Bei einer USV-Anlage mit vier Modulen beispielsweise sind drei Module aktiv, das vierte ist die Ausfallsicherung.
Inhalt
- Seite 1: Umgebungsbedingungen
- Seite 2: Verbraucher-spezifische Parameter
- Seite 3: Alles einkalkulieren
- Seite 4: Zusätzliche Funktionen
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